
die Muße
Freie Zeit und Ruhe, in der man etwas ohne Eile und ohne äußeren Druck tun kann.
Nach dem Urlaub hatte sie endlich die Muße, wieder Klavier zu spielen.
Muße
die Muße
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Freie Zeit und Ruhe, in der man etwas ohne Eile und ohne äußeren Druck tun kann.
Nach dem Urlaub hatte sie endlich die Muße, wieder Klavier zu spielen.

Ohne Eile und in aller Ruhe.
Er las den langen Roman in Muße.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Genitiv | der Muße |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Muße | – |
| Akkusativ | die Muße | – |
| Dativ | der Muße | – |
| Genitiv | der Muße | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Muße“ gehört eher zur gehobenen und literarischen Sprache. Das Wort kommt besonders in geschriebenen Texten oder in ruhigen, reflektierenden Zusammenhängen vor.
In ihrem hektischen Alltag findet sie nur selten Muße.
Häufige Verbindungen sind „Zeit und Muße haben“, „Muße finden“ und „sich Muße gönnen“. Oft steht „Muße“ dabei mit Tätigkeiten, für die man Ruhe und Konzentration braucht.
Er fand endlich die Muße, seine alten Tagebücher zu lesen.
„In Muße“ wird als adverbiale Wendung gebraucht und beschreibt eine Handlung, die ohne Zeitdruck und mit Ruhe geschieht. Häufig steht es bei Verben wie „lesen“, „arbeiten“ oder „nachdenken“.
Am Wochenende konnte er in Muße über seine nächsten Schritte nachdenken.