
nachträglich
Zu einem späteren Zeitpunkt stattfindend oder erfolgend, nachdem das eigentliche Ereignis bereits vorbei ist.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag!
Loading your saved state.

Zu einem späteren Zeitpunkt stattfindend oder erfolgend, nachdem das eigentliche Ereignis bereits vorbei ist.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag!

Als Ergänzung oder Zusatz zu etwas Bestehendem hinzugefügt, oft im formellen oder juristischen Kontext bei Verträgen oder Dokumenten.
Die Änderungen wurden nachträglich in den Vertrag aufgenommen.
Das Wort setzt sich aus „nach“ und einer Form von „tragen“ zusammen. Es beschreibt also etwas, das „nachgetragen“, also später hinzugefügt oder nachgeholt wird.
Die fehlenden Informationen wurden nachträglich per E-Mail geschickt.
Als Adverb steht „nachträglich“ meistens in der Mitte des Satzes, oft nach dem konjugierten Verb und temporalen Angaben. Es beschreibt, dass die Handlung des Verbs später als das Hauptereignis stattfindet.
Wir haben die Dokumente erst gestern nachträglich erhalten.
In dieser Bedeutung wird „nachträglich“ sehr oft für verspätete Glückwünsche oder Entschuldigungen verwendet. Typische Formulierungen sind „nachträglich alles Gute wünschen“ oder „sich nachträglich entschuldigen“.
Ich möchte mich nachträglich für mein Verhalten entschuldigen.
Diese Bedeutung findet man oft in formellen, technischen oder juristischen Kontexten. Signalwörter sind Verben wie „ändern“, „einbauen“, „genehmigen“ oder Nomen wie „Vertrag“, „Protokoll“ und „Gebäude“.
Der Balkon wurde nachträglich an das Haus angebaut.
Beide Wörter können eine später beschlossene Änderung beschreiben. „Nachträglich“ bedeutet, dass etwas erst später ergänzt oder geändert wird. „Rückwirkend“ bedeutet zusätzlich, dass diese Änderung bereits für einen vergangenen Zeitraum gilt.

Die Parteien haben die neue Vergütung nachträglich in den Vertrag aufgenommen.
Die neue Vergütung gilt rückwirkend ab dem Beginn des Vertrags.