Ein Geldbetrag, der nachträglich bezahlt werden muss, weil die bisherigen Zahlungen (z.B. für Miete, Strom, Steuern) zu niedrig waren.
beispiel
Nach der Nebenkostenabrechnung für das letzte Jahr müssen wir eine Nachzahlung von 200 Euro leisten.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „nach-“ und dem Nomen „die Zahlung“ zusammen. „Nach-“ bedeutet hier „nachträglich“ oder „später“. Eine Nachzahlung ist also eine Zahlung, die man später leisten muss.
BEISPIEL
Die Frist für die Nachzahlung ist Ende des Monats.
Typische Verbindungen
Eine „Nachzahlung“ wird oft im Zusammenhang mit der Jahresabrechnung für „Strom“, „Heizkosten“ oder „Nebenkosten“ gefordert. Auch bei der „Steuererklärung“ kann es zu einer Nachzahlung kommen.
BEISPIEL
Wir haben eine hohe Nachzahlung für den Stromverbrauch des letzten Jahres erhalten.
Typische Verben
Die Person, die zahlen muss, muss eine „Nachzahlung leisten“. Die Person oder Firma, die das Geld fordert, kann eine „Nachzahlung verlangen“ oder „fordern“.
BEISPIEL
Der Vermieter hat eine Nachzahlung von 300 Euro gefordert.
Vergleichen mit
antonym · confusable
Nachzahlung vs Rückerstattung
„Rückerstattung“ und „Nachzahlung“ stehen beim Geld in entgegengesetzte Richtungen. Bei einer „Rückerstattung“ bekommt man Geld zurück, weil man vorher zu viel oder für etwas Nichtgenutztes bezahlt hat. Bei einer „Nachzahlung“ muss man später noch Geld bezahlen, weil die bisherigen Zahlungen zu niedrig waren. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide oft in Rechnungen, Verträgen oder Briefen vorkommen. Achte auf die Richtung des Geldes: Kommt Geld zu dir zurück, ist es eine „Rückerstattung“. Musst du noch Geld geben, ist es eine „Nachzahlung“.
Nachzahlung
Wegen des hohen Stromverbrauchs muss die Familie eine Nachzahlung leisten.
Rückerstattung
In der E-Mail steht, dass die Rückerstattung innerhalb von fünf Tagen kommt.