nachahmen
Das Verhalten, die Stimme, die Bewegungen oder die Art einer Person oder eines Tieres bewusst kopieren.
Der Papagei kann die Stimme seines Besitzers perfekt nachahmen.

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Das Verhalten, die Stimme, die Bewegungen oder die Art einer Person oder eines Tieres bewusst kopieren.
Der Papagei kann die Stimme seines Besitzers perfekt nachahmen.

„Nachahmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „nach-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Kleine Kinder ahmen ihre Eltern oft nach.
Das Verb „nachahmen“ benötigt immer ein Akkusativobjekt. Man fragt: Wen oder was ahmt jemand nach?
Der Komiker ahmte den berühmten Politiker nach.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung. Wenn das Objekt eine Person oder ein Tier ist, geht es um Verhalten oder Stimme. Wenn das Objekt ein Produkt oder Kunstwerk ist, geht es um das Erstellen einer Kopie.
Mein kleiner Bruder versucht, die Geräusche der Vögel nachzuahmen.
Wenn es um das Kopieren von Verhalten geht, wird „nachahmen“ oft mit Objekten wie „die Stimme“, „die Bewegungen“, „die Gesten“ oder „den Akzent“ einer Person verwendet.
Sie kann den Akzent ihrer Heimatstadt perfekt nachahmen.
„kopieren“ und „nachahmen“ können beide bedeuten, dass man etwas von jemandem oder von einem Original übernimmt. „kopieren“ betont stärker, dass etwas möglichst gleich gemacht wird, zum Beispiel ein Stil, eine Idee oder ein Text. „nachahmen“ passt besonders bei Verhalten, Stimme, Bewegungen oder einer Art zu handeln. Es kann auch bei Produkten oder Kunstwerken benutzt werden, wenn sie wie ein Original wirken sollen. Im Alltag ist „nachahmen“ oft natürlicher, wenn Menschen oder Tiere im Mittelpunkt stehen. „kopieren“ klingt genauer, wenn das Ergebnis wie eine Kopie sein soll.

Heute hat meine Kollegin den Dialekt ihres Bruders nachgeahmt.
Nach der Arbeit kopiert Max die Präsentation auf den gemeinsamen Ordner.