
nichtsdestotrotz
Trotzdem; obwohl der zuvor genannte Umstand dagegen spricht oder etwas anderes erwarten lässt.
Es regnete stark, nichtsdestotrotz gingen wir spazieren.
Loading your saved state.

Trotzdem; obwohl der zuvor genannte Umstand dagegen spricht oder etwas anderes erwarten lässt.
Es regnete stark, nichtsdestotrotz gingen wir spazieren.
„Nichtsdestotrotz“ kann am Satzanfang stehen; dann folgt das finite Verb direkt danach. Es kann auch im Mittelfeld stehen und verändert dabei die Grundbedeutung des Satzes nicht.
Nichtsdestotrotz blieb sie ruhig.
Sie blieb nichtsdestotrotz ruhig.
Dieses Adverb steht häufig in begründenden oder argumentierenden Texten, wenn nach einem Einwand die eigene Aussage weitergeführt wird. Es eignet sich besonders als Übergang zwischen zwei Gedanken.
Die Kosten sind gestiegen; nichtsdestotrotz wird das Projekt fortgesetzt.
„Nichtsdestotrotz“ bedeutet dasselbe wie „trotzdem“, „dennoch“ oder „nichtsdestoweniger“. Es entstand als scherzhafte Mischung aus „nichtsdestoweniger“ und „trotzdem“, ist heute aber auch in sachlichen Texten üblich.
Der Film bekam schlechte Kritiken, nichtsdestotrotz wurde er ein großer Erfolg.