
sich niederlassen
An einem Ort einen festen Wohnsitz gründen oder eine berufliche Praxis (z.B. als Arzt oder Anwalt) eröffnen.
Nach Jahren des Reisens wollte er sich endlich in einer Stadt niederlassen.
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An einem Ort einen festen Wohnsitz gründen oder eine berufliche Praxis (z.B. als Arzt oder Anwalt) eröffnen.
Nach Jahren des Reisens wollte er sich endlich in einer Stadt niederlassen.

Als Adverb mit der Bedeutung "nach unten". Wird hauptsächlich in festen Verbindungen oder in gehobener Sprache verwendet.
Sie sank vor Erschöpfung auf die Knie nieder.

Jemanden oder etwas sehr scharf und oft unfair kritisieren; vernichtend beurteilen.
Der Kritiker hat den neuen Film in seiner Rezension völlig niedergemacht.

Von geringer Höhe, niedrigem Rang oder einfacher Herkunft. Diese Bedeutung ist heute eher gehoben oder veraltet.
Er stammte aus niederem Adel.

In einem Zustand der Traurigkeit, Mutlosigkeit oder Depression.
Die Nachricht von der Niederlage machte ihn ganz nieder.
„Nieder“ funktioniert oft wie eine trennbare Verb-Vorsilbe mit der Grundbedeutung „nach unten“. Es bildet viele Verben wie niederschreiben, niederlegen oder niederknien.
Er schrieb sich alle wichtigen Punkte nieder.
Als alleinstehendes Wort ist „nieder“ oft gehoben, literarisch oder etwas veraltet. In der Alltagssprache wird es selten verwendet.
Der Ritter sank getroffen zu Boden nieder.
Die Wendung „sich niederlassen“ ist reflexiv und trennbar. Das Reflexivpronomen „sich“ und das Verb werden an die Person angepasst.
Meine Großeltern haben sich nach dem Krieg hier niedergelassen.
Das Verb „niedermachen“ ist trennbar und braucht ein Akkusativobjekt. Es bedeutet, jemanden oder etwas verbal zu zerstören.
In der Debatte hat sie ihren Gegner völlig niedergemacht.
In der Bedeutung „von geringem Rang“ wird „nieder“ mit bestimmten Nomen kombiniert, z.B. „niedere Beweggründe“, „das niedere Volk“ oder „niedere Instinkte“.
Man unterstellte ihm, aus niederen Beweggründen gehandelt zu haben.
In der Bedeutung „traurig“ oder „deprimiert“ wird „nieder“ als Adjektiv nach dem Verb „sein“ oder „sich fühlen“ verwendet. Es beschreibt einen emotionalen Zustand.
Nach der Absage fühlte er sich tagelang nieder und antriebslos.
Unten bezeichnet normalerweise einen Ort auf einer tieferen Ebene. Nieder kann ebenfalls „nach unten“ bedeuten, wird aber hauptsächlich in festen Verbindungen oder in gehobener Sprache verwendet. Im normalen Alltag passt unten, während nieder vor allem in solchen besonderen Formulierungen erscheint.

Der müde Wanderer ließ sich am Wegesrand nieder.
Die Kinder spielen unten im Hof.