nachdenken (über)
Sich intensiv und für eine gewisse Zeit gedanklich mit einer Sache, einem Problem oder einer Frage beschäftigen. Es handelt sich um ein trennbares Verb.
Ich muss über dein Angebot erst einmal nachdenken.

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Sich intensiv und für eine gewisse Zeit gedanklich mit einer Sache, einem Problem oder einer Frage beschäftigen. Es handelt sich um ein trennbares Verb.
Ich muss über dein Angebot erst einmal nachdenken.

„Nachdenken“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „nach“ am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „nach“ und „denken“.
Denk bitte über meinen Vorschlag nach.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „nach“ und dem Verb „denken“ zusammen. Die wörtliche Bedeutung ist, einem Gedanken oder einer Sache „hinterherzudenken“, also zu reflektieren.
Eine gute Entscheidung erfordert Zeit zum Nachdenken.
Wenn man über ein bestimmtes Thema nachdenkt, wird immer die Präposition „über“ mit dem Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: über etwas (Akkusativ) nachdenken.
Sie denkt oft über ihre Zukunft nach.
Wenn „nachdenken“ ohne ein Objekt mit „über“ verwendet wird, bedeutet es, allgemein in Gedanken versunken zu sein. Steht hingegen „über“ + Thema dabei, geht es um ein spezifisches Problem.
Stör ihn nicht, er denkt gerade nach.
„sich fragen“ und „nachdenken“ beschreiben beide etwas, das im Kopf passiert. „sich fragen“ bedeutet, dass man eine bestimmte innere Frage hat oder etwas wissen möchte. „nachdenken“ ist allgemeiner und oft intensiver: Man beschäftigt sich eine Zeit lang mit einem Thema, einem Problem oder einer Entscheidung. Man kann also über eine Frage nachdenken, aber „sich fragen“ nennt stärker die Unsicherheit oder die konkrete Frage.

Clara denkt wegen der Arbeit lange über ihre Reisepläne nach.
Im Supermarkt frage ich mich, ob wir noch genug Brot zu Hause haben.