
die Ode
Eine Form des Gedichts, die sich durch einen feierlichen und erhabenen Stil auszeichnet. Oft ist sie an eine Person oder eine Idee gerichtet und drückt Bewunderung aus.
Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ wurde von Beethoven vertont.
Ode
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Eine Form des Gedichts, die sich durch einen feierlichen und erhabenen Stil auszeichnet. Oft ist sie an eine Person oder eine Idee gerichtet und drückt Bewunderung aus.
Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ wurde von Beethoven vertont.

Im übertragenen Sinne eine enthusiastische, oft übertriebene Lobrede auf jemanden oder etwas.
Seine Rede war eine einzige Ode an die Verdienste des scheidenden Direktors.
Eine Ode ist immer an jemanden oder etwas gerichtet. Daher wird sie fast immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet.
Der Dichter schrieb eine Ode an die Freiheit.
In ihrer ursprünglichen Bedeutung ist „Ode“ ein Fachbegriff aus der Literatur. Man verwendet ihn, wenn man über Gedichte und Dichtkunst spricht.
Im Deutschunterricht analysierten wir die Struktur einer klassischen Ode.
Im übertragenen Sinn beschreibt „Ode“ eine sehr enthusiastische Lobrede. Oft schwingt dabei eine leichte Ironie mit, weil das Lob als übertrieben empfunden wird.
Der Zeitungsartikel war eine einzige Ode an den neuen Film des Regisseurs.
Eine Hymne und eine Ode können beide feierlich Bewunderung oder Lob ausdrücken. Die Hymne ist jedoch vor allem ein Lied und kann gemeinschaftlich gesungen werden, während die Ode eine literarische Gedichtform ist. Wähle Hymne bei einem Lied, Ode bei einem kunstvollen Gedicht.

Die Dichterin schrieb eine Ode an ihre Heimat.
Die Fans sangen eine Hymne für ihre Mannschaft im Stadion.