das Öl
Eine fette, flüssige Substanz, die aus Pflanzen (z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl) oder Tieren gewonnen wird und zum Kochen, für Kosmetik oder als Schmiermittel verwendet wird.
Zum Braten von Kartoffeln verwende ich am liebsten Rapsöl.

Öl
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Eine fette, flüssige Substanz, die aus Pflanzen (z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl) oder Tieren gewonnen wird und zum Kochen, für Kosmetik oder als Schmiermittel verwendet wird.
Zum Braten von Kartoffeln verwende ich am liebsten Rapsöl.

„Öl“ ist ein sehr produktives Grundwort für viele Zusammensetzungen. Der erste Teil des Wortes beschreibt die Art oder Herkunft des Öls, z.B. „Olivenöl“, „Motoröl“, „Heizöl“ oder „Erdöl“.
Für den Salat nehme ich immer ein gutes Olivenöl.
Der Kontext verrät die Bedeutung: Im Supermarkt oder in der Küche geht es um Speiseöl. In den Nachrichten bei Themen wie Wirtschaft oder Umwelt ist Erdöl gemeint. Im Museum oder in einer Galerie spricht man von Ölgemälden.
Gib bitte noch etwas Öl in die Pfanne.
Die Redewendung „Öl ins Feuer gießen“ bedeutet, einen Konflikt oder eine schlechte Situation durch unkluge Worte oder Taten noch zu verschlimmern.
Mit seiner provokanten Bemerkung hat er nur noch mehr Öl ins Feuer gegossen.
Im Kontext von Kochen und Essen wird „Öl“ oft mit Verben wie „erhitzen“, „zugeben“, „anbraten“ oder „anmachen“ (für Salat) verwendet.
Zuerst die Zwiebeln in heißem Öl anbraten.
„das Öl“ und „das Erdöl“ können dasselbe meinen, wenn es um den fossilen Rohstoff geht. In diesem Sinn ist „Öl“ die kürzere, allgemeinere Form. „Erdöl“ ist genauer und meint den Rohstoff aus der Erde, aus dem zum Beispiel Benzin oder Heizöl hergestellt wird. Verwechseln kann man die Wörter, weil „Öl“ auch Speiseöl oder ein anderes flüssiges Öl sein kann. Wenn der Kontext Energie, Industrie oder Benzin ist, passt „Erdöl“ besonders genau. In der Küche sagt man nur „Öl“, nicht „Erdöl“.

Der Preis für Öl ist in den letzten Wochen stark gestiegen.
Aus Erdöl werden Benzin, Diesel und viele Kunststoffe hergestellt.