
ohnehin
Drückt aus, dass eine Tatsache oder ein Umstand unabhängig von anderen Bedingungen gilt; sowieso, in jedem Fall.
Du brauchst mir den Weg nicht zu erklären, ich muss ohnehin in diese Richtung.
Loading your saved state.

Drückt aus, dass eine Tatsache oder ein Umstand unabhängig von anderen Bedingungen gilt; sowieso, in jedem Fall.
Du brauchst mir den Weg nicht zu erklären, ich muss ohnehin in diese Richtung.
Das Wort setzt sich aus „ohne“ und „hin“ zusammen. Es drückt aus, dass etwas „auch ohne diesen Umstand“ oder „sowieso“ der Fall ist, was die Logik des Wortes verständlich macht.
Wir können den Bus nehmen, aber ich laufe ohnehin gerne zu Fuß.
„Ohnehin“ kann an verschiedenen Stellen im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt das Verb direkt danach. Im Satzinneren steht es meist nach dem konjugierten Verb und dem Subjekt.
Ohnehin hat der Laden schon geschlossen.
„Ohnehin“ wird oft verwendet, um ein Argument zu verstärken oder einen Einwand zu entkräften. Es signalisiert, dass eine genannte Tatsache bereits existiert und die aktuelle Situation nicht ändert.
Du musst dich nicht beeilen, wir kommen ohnehin zu spät.
Jedenfalls grenzt häufig den Teil einer Aussage ab, der trotz Unsicherheit sicher gilt. Ohnehin zeigt, dass etwas unabhängig davon bereits feststeht. Wenn nur eine gesicherte Information genannt wird, passt jedenfalls; bei einem schon bestehenden Sachverhalt passt ohnehin besser.

Du brauchst mich nicht mehr zu überzeugen, denn ich komme ohnehin zur Feier.
Ob die anderen kommen, weiß ich nicht, aber ich komme jedenfalls zur Feier.