
der Orden
Eine staatliche oder von einer Organisation verliehene Auszeichnung für besondere Verdienste.
Für ihr soziales Engagement erhielt sie einen hohen Orden.
Orden
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Eine staatliche oder von einer Organisation verliehene Auszeichnung für besondere Verdienste.
Für ihr soziales Engagement erhielt sie einen hohen Orden.

Eine religiöse Gemeinschaft, deren Mitglieder nach gemeinsamen Regeln leben, zum Beispiel Mönche oder Nonnen.
Er beschloss, einem buddhistischen Orden beizutreten.

Eine historische Gemeinschaft von Rittern mit gemeinsamen Zielen und Regeln.
Die Tempelritter waren ein mächtiger Orden im Mittelalter.
Die Bedeutung von „Orden“ wird durch die Verben und den Kontext klar. Wird ein Orden „verliehen“, ist es eine Auszeichnung. Tritt man einem Orden „bei“, ist es eine Gemeinschaft. Geht es um „Ritter“ und das „Mittelalter“, ist eine historische Gemeinschaft gemeint.
Dem Wissenschaftler wurde ein Orden für seine Forschung verliehen.
Wenn „Orden“ eine Auszeichnung ist, wird er typischerweise „verliehen“, „vergeben“, „bekommen“ oder „erhalten“. Man kann einen Orden auch an der Kleidung „tragen“.
Der Präsident hat dem Feuerwehrmann einen Orden für seine Tapferkeit verliehen.
Wenn „Orden“ eine religiöse Gemeinschaft meint, sind typische Verben „beitreten“, „eintreten“ oder „angehören“.
Mit 20 Jahren ist er in einen Franziskanerorden eingetreten.
Kloster und Orden können beide eine religiöse Gemeinschaft bezeichnen. Kloster meint eher das konkrete Haus oder die dort lebende Gemeinschaft, während Orden die regelgebundene religiöse Gemeinschaft als solche bezeichnet. Verwende Kloster für den bestimmten Ort und Orden für die Gemeinschaft mit ihren gemeinsamen Regeln.

Sie trat dem Orden bei, dessen Mitglieder nach gemeinsamen Regeln leben.
Die Nonnen des Klosters treffen sich jeden Morgen im Innenhof.