Ein großer Holzstapel, der in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag als Teil eines volkstümlichen Brauchs entzündet wird, um den Winter zu vertreiben und die Auferstehung Christi zu feiern.
beispiel
Die ganze Dorfgemeinschaft versammelte sich am Abend beim Osterfeuer.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Ostern“ und „Feuer“ zusammen. Das „-er“ ist ein typisches Fugenelement, das die beiden Wörter verbindet. Wörtlich ist es also einfach ein „Feuer zu Ostern“.
BEISPIEL
In vielen Regionen Deutschlands sind Osterfeuer eine beliebte Tradition.
Kultureller Kontext
Das Osterfeuer ist ein alter Brauch, der tief in der Kultur verankert ist. Traditionell symbolisiert das Feuer das Ende des Winters und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit, was im Christentum mit der Auferstehung von Jesus verbunden wird.
BEISPIEL
Für viele ist das Osterfeuer ein wichtiger sozialer Treffpunkt im Dorf.
Typische Verben
Im Zusammenhang mit dem Osterfeuer werden oft die Verben „anzünden“ oder „entzünden“ verwendet. Man spricht auch davon, dass man „zum Osterfeuer geht“ oder „sich am Osterfeuer trifft“.
BEISPIEL
Die Freiwillige Feuerwehr wird das Osterfeuer um 19 Uhr entzünden.
Vergleichen mit
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Osterfeuer vs Lagerfeuer
„Lagerfeuer“ und „Osterfeuer“ sind beide Feuer im Freien, oft mit Holz und in einer Gruppe von Menschen. Der Unterschied liegt im Anlass und in der Größe. Ein Lagerfeuer macht man zum Beispiel beim Zelten, für Wärme, Essen oder eine gemütliche Stimmung. Ein Osterfeuer gehört zu einem bestimmten Brauch rund um Ostern und ist oft viel größer. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide ein kontrolliertes Feuer draußen meinen. Wenn es um Camping oder einen Abend mit Freunden geht, passt „Lagerfeuer“. Wenn es um den Osterbrauch geht, ist „Osterfeuer“ genauer.
Osterfeuer
Viele Familien gehen am Samstagabend zum Osterfeuer im Dorf.
Lagerfeuer
Am Abend saßen wir am Lagerfeuer und grillten Brot.