Das bewusste und oft übertriebene Verbreiten von beunruhigenden Nachrichten oder Warnungen mit der Absicht, Angst und Panik in der Bevölkerung zu erzeugen.
beispiel
Die reißerischen Schlagzeilen der Zeitung wurden von Kritikern als reine Panikmache bezeichnet.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Panik“ und „machen“ zusammen. „Panikmache“ beschreibt also wörtlich das „Machen von Panik“ und ist daher leicht zu verstehen.
BEISPIEL
Lass dich von dieser Panikmache in den Nachrichten nicht verunsichern.
Typische Verbindungen
Eine sehr häufige Kombination ist „Panikmache betreiben“. Man kann auch jemandem „Panikmache vorwerfen“ oder etwas als „reine Panikmache“ bezeichnen.
BEISPIEL
Manche Politiker betreiben vor Wahlen gezielt Panikmache.
Negative Bedeutung
Das Wort „Panikmache“ hat immer eine stark negative und abwertende Bedeutung. Es wird verwendet, um die Art der Kommunikation einer Person oder Gruppe zu kritisieren und zu verurteilen.
BEISPIEL
Seine Warnungen waren keine sachliche Information, sondern bloße Panikmache.
Vergleichen mit
confusable
Panikmache vs Warnung
„Warnung“ und „Panikmache“ können beide beunruhigende Informationen enthalten. Der Unterschied liegt in der Absicht und im Ton. Eine „Warnung“ soll sachlich auf eine echte mögliche Gefahr aufmerksam machen. „Panikmache“ klingt negativ: Jemand verbreitet übertriebene oder bewusst beängstigende Nachrichten, damit andere Angst bekommen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Gefahr und Angst zu tun haben. Wenn die Information hilfreich und angemessen ist, passt „Warnung“. Wenn sie übertrieben wirkt oder Angst machen soll, passt „Panikmache“.
Panikmache
Viele fanden den Bericht reine Panikmache, weil die Zahlen falsch erklärt wurden.
Warnung
Die Warnung des Wetterdienstes war wichtig, weil ein starker Sturm kam.