passé
Nicht mehr aktuell, modisch oder zeitgemäß; veraltet oder überholt.
Die Idee, Briefe mit der Hand zu schreiben, ist für viele junge Leute völlig passé.

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Nicht mehr aktuell, modisch oder zeitgemäß; veraltet oder überholt.
Die Idee, Briefe mit der Hand zu schreiben, ist für viele junge Leute völlig passé.

Das Adjektiv „passé“ wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach einem Verb wie „sein“. Es wird nicht vor ein Nomen gestellt und dekliniert.
Diese Frisur ist mittlerweile total passé.
Das Wort stammt aus dem Französischen, was die besondere Schreibweise mit „é“ und die Aussprache erklärt. Es verleiht einer Aussage oft eine etwas elegantere Note.
Die Zeiten, in denen man Kassetten hörte, sind längst passé.
„Passé“ wird häufig mit Adverbien kombiniert, die seine Bedeutung verstärken, zum Beispiel „längst passé“, „völlig passé“ oder „endgültig passé“.
Seit es Smartphones gibt, sind Stadtpläne aus Papier für viele völlig passé.
„aktuell“ und „passe“ stehen in einem klaren Gegensatz. „aktuell“ beschreibt etwas, das jetzt wichtig, gültig oder zeitgemäß ist. „passe“ bedeutet, dass etwas nicht mehr aktuell oder modern ist. Es klingt oft etwas gehoben oder bewusst stilvoll. Man benutzt „aktuell“ zum Beispiel für Themen, Nachrichten oder Informationen von jetzt. „passe“ passt eher, wenn man sagen will, dass eine Mode, eine Idee oder eine alte Regel überholt ist.

Diese alten Ausreden sind inzwischen passe.
Die aktuelle Liste der Termine liegt auf dem Schreibtisch.