pessimistisch
Eine negative Grundeinstellung habend, bei der man immer das Schlimmste erwartet und die negativen Aspekte einer Situation in den Vordergrund stellt.
Warum bist du immer so pessimistisch? Vielleicht klappt es ja doch.

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Eine negative Grundeinstellung habend, bei der man immer das Schlimmste erwartet und die negativen Aspekte einer Situation in den Vordergrund stellt.
Warum bist du immer so pessimistisch? Vielleicht klappt es ja doch.

Das Adjektiv „pessimistisch“ leitet sich vom Nomen „der Pessimismus“ ab. Die Endung „-istisch“ ist typisch für Adjektive, die eine Haltung oder Weltanschauung beschreiben.
Sein Pessimismus macht es schwer, mit ihm Pläne zu schmieden.
„Pessimistisch“ kann auch als Adverb verwendet werden, um ein Verb zu beschreiben. Es bedeutet dann „auf eine pessimistische Art und Weise“.
Sie beurteilt die Lage sehr pessimistisch.
Wenn es um Vorhersagen geht, wird „pessimistisch“ oft mit Nomen wie „Prognose“, „Einschätzung“, „Bericht“ oder „Aussichten“ kombiniert.
Der Finanzbericht zeichnet ein pessimistisches Bild der Unternehmenszukunft.
Bezieht sich das Wort auf eine Person, steht es oft mit „sein“ (z.B. „er ist pessimistisch“). Bezieht es sich auf eine Einschätzung, steht es oft als Attribut vor einem Nomen (z.B. „eine pessimistische Prognose“).
Mein Chef ist leider ein sehr pessimistischer Mensch.
„schwarz“ und „pessimistisch“ können beide eine negative Sicht auf etwas ausdrücken. „pessimistisch“ beschreibt direkt, dass jemand eher schlechte Ergebnisse erwartet oder eine Entwicklung negativ einschätzt. „schwarz“ ist in dieser Bedeutung bildlicher und klingt oft stärker oder dramatischer, zum Beispiel in „alles schwarzsehen“. Für eine klare Beschreibung einer Einstellung oder Prognose ist „pessimistisch“ meist genauer. „schwarz“ passt eher in feste oder bildhafte Formulierungen, wenn die Stimmung sehr düster wirkt.

Sarah ist pessimistisch, weil die Miete in der neuen Wohnung sehr hoch ist.
Nach den vielen Absagen sah Tom für das Projekt ziemlich schwarz.