der Pfahl
Ein langer, oft zugespitzter Gegenstand aus Holz oder Metall, der in den Boden geschlagen wird, um etwas zu stützen, zu befestigen oder abzugrenzen.
Die Tomatenpflanzen wurden an hölzernen Pfählen festgebunden.

Pfahl
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Ein langer, oft zugespitzter Gegenstand aus Holz oder Metall, der in den Boden geschlagen wird, um etwas zu stützen, zu befestigen oder abzugrenzen.
Die Tomatenpflanzen wurden an hölzernen Pfählen festgebunden.

Ein Pfahl wird typischerweise in den Boden getrieben. Häufige Verben in diesem Zusammenhang sind „einen Pfahl einschlagen“, „rammen“ oder „setzen“.
Die Arbeiter schlugen die Pfähle für den neuen Zaun in die Erde.
Diese Bedeutung von „Pfahl“ ist ein Fachbegriff aus dem Bauwesen. Hier sind oft große Pfähle aus Beton oder Stahl gemeint, die als Fundament für Gebäude dienen.
Die Brücke wird auf massiven Betonpfählen errichtet.
Die Redewendung „ein Pfahl im Fleische sein“ ist fest. Die Person oder Sache, die stört, ist das Subjekt des Satzes. Man kann mit „für“ und Akkusativ ergänzen, für wen es ein Ärgernis ist.
Die ständigen lauten Partys seines Nachbarn sind ihm ein Pfahl im Fleische.
„Pfosten“ und „Pfahl“ bezeichnen beide längliche Teile aus Holz, Metall oder Beton, die oft senkrecht stehen und etwas stützen, befestigen oder abgrenzen. Ein „Pfosten“ ist meist Teil einer sichtbaren Konstruktion, zum Beispiel von einem Zaun, Tor oder Geländer. Ein „Pfahl“ wird oft in den Boden geschlagen und kann zugespitzt sein; im Bauwesen kann er auch tief im Boden ein Fundament tragen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Zäunen oder beim Bauen vorkommen. Wenn das Teil sichtbar eine Konstruktion trägt, passt oft „Pfosten“. Wenn es vor allem in den Boden getrieben wird, passt eher „Pfahl“.

Für den neuen Steg schlagen die Arbeiter lange Pfähle in den Boden.
Am Eingang hängt das Schild an einem stabilen Pfosten.