die Pflaume
Eine süße, saftige Steinfrucht mit glatter, meist bläulicher oder violetter Schale und einem länglichen Kern.
Im Spätsommer backen wir immer einen Kuchen mit frischen Pflaumen aus dem Garten.

Pflaume
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Eine süße, saftige Steinfrucht mit glatter, meist bläulicher oder violetter Schale und einem länglichen Kern.
Im Spätsommer backen wir immer einen Kuchen mit frischen Pflaumen aus dem Garten.

Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Geht es ums Essen oder Backen, ist die Frucht gemeint. Wird eine Person direkt angesprochen, ist es eine Beleidigung. Geht es um den Garten oder Bäume, ist der Baum gemeint.
Ich esse gern Joghurt mit frischen Pflaumen.
Als Beleidigung ist „Pflaume“ sehr umgangssprachlich und wird oft als nicht sehr stark, aber dennoch abwertend empfunden. Man verwendet es meist in informellen Situationen unter Freunden oder im Sport.
Er hat den einfachsten Pass nicht angenommen, was für eine Pflaume!
Wenn es um die Frucht geht, sind typische Verben „pflücken“, „essen“ oder „backen“. Eine häufige Kombination ist auch „Pflaumenkuchen“ oder „getrocknete Pflaumen“.
Meine Oma macht den besten Pflaumenkuchen der Welt.
In Österreich und Süddeutschland wird für eine bestimmte Unterart der Pflaume, die eher oval ist, fast ausschließlich das Wort „die Zwetschge“ verwendet.
Für diesen Schnaps verwenden wir nur reife Zwetschgen.
„der Trottel“ und „die Pflaume“ können beide abwertend für eine ungeschickte oder unfähige Person benutzt werden. „Trottel“ ist direkter und meint oft, dass jemand dumm oder einfältig handelt. „Pflaume“ ist umgangssprachlicher und kann etwas spöttisch klingen, besonders wenn jemand etwas nicht gut kann. Wichtig ist: „die Pflaume“ ist normalerweise zuerst eine Frucht. Als Beleidigung versteht man das nur aus dem Kontext.

Beim Fußball rief jemand: „Was für eine Pflaume!“, weil der Spieler den Ball nicht traf.
Sie fühlte sich wie ein Trottel, weil sie den Termin vergessen hatte.