die Phantasie
Die menschliche Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, die nicht real sind oder die man nicht wahrnimmt; die Vorstellungskraft und Kreativität.
Kinder haben oft eine sehr lebhafte Phantasie.

Phantasie
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Die menschliche Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, die nicht real sind oder die man nicht wahrnimmt; die Vorstellungskraft und Kreativität.
Kinder haben oft eine sehr lebhafte Phantasie.

Neben „Phantasie“ ist auch die Schreibweise „Fantasie“ korrekt und heutzutage sogar häufiger. Der Duden empfiehlt die Schreibweise mit „F“.
In modernen Büchern liest man meistens „Fantasie“.
Zur Wortfamilie gehören das Verb „fantasieren“ (sich etwas ausdenken, träumen) und das Adjektiv „fantasievoll“ (kreativ, einfallsreich).
Er ist ein sehr fantasievoller Künstler.
Um die Vorstellungskraft zu beschreiben, wird „Phantasie“ oft mit Adjektiven wie „lebhaft“, „blühend“ oder „reich“ kombiniert. Eine feste Wendung ist „seiner Phantasie freien Lauf lassen“.
Der Autor hat eine blühende Phantasie.
In dieser Bedeutung wird oft betont, dass etwas nicht real ist. Achte auf Signalwörter wie „reine“, „bloße“ oder „nur“.
Die Gefahr existiert nur in deiner Phantasie.
„die Vorstellung“ und „die Phantasie“ haben beide mit Gedanken und Bildern im Kopf zu tun. „Vorstellung“ ist neutral und kann auch sehr realistisch sein, zum Beispiel eine Idee davon, wie ein Raum aussehen soll. „Phantasie“ betont die Vorstellungskraft, Kreativität oder etwas, das nicht wirklich so ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide beschreiben, was man sich innerlich vorstellt. Wenn es um eine normale Idee oder Erwartung geht, passt „Vorstellung“ besser. Wenn es um erfundene, kreative oder unrealistische Gedanken geht, passt „Phantasie“ besser.

Im Zug denkt sich das Kind mit viel Phantasie eine Geschichte über Drachen aus.
Er hat eine einfache Vorstellung davon, wie das Fest für die Familie werden soll.