physikalisch
Die Physik als Wissenschaft betreffend oder auf ihren Gesetzen beruhend.
Ein Regenbogen ist ein interessantes physikalisches Phänomen.

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Die Physik als Wissenschaft betreffend oder auf ihren Gesetzen beruhend.
Ein Regenbogen ist ein interessantes physikalisches Phänomen.

„Physikalisch“ bezieht sich nur auf die Wissenschaft der Physik. Es bedeutet nicht „körperlich“, wie das englische Wort „physical“ oft tut. Man kann also nicht von „physikalischer Kraft“ (physical strength) oder „physikalischer Arbeit“ (physical labor) sprechen.
Das Experiment demonstriert ein physikalisches Grundgesetz.
„Physikalisch“ ist das Adjektiv zum Nomen „die Physik“. Die Endung „-alisch“ wird oft verwendet, um aus wissenschaftlichen Begriffen Adjektive zu bilden.
Sie interessiert sich sehr für die Gesetze der Physik.
Das Adjektiv wird häufig mit wissenschaftlichen Nomen kombiniert. Typische Beispiele sind: „physikalische Gesetze“, „ein physikalisches Phänomen“, „eine physikalische Eigenschaft“ oder „eine physikalische Einheit“ (z.B. Meter, Sekunde).
Die Nordlichter sind ein beeindruckendes physikalisches Phänomen.
In der Chemie und Physik beschreibt „physikalisch“ einen Prozess, der den Zustand eines Stoffes ändert, aber nicht seine chemische Struktur. Beispiele sind das Schmelzen von Eis oder das Kochen von Wasser.
Die Verdunstung von Wasser ist ein physikalischer Vorgang.
„chemisch“ und „physikalisch“ gehören beide zur Naturwissenschaft und beschreiben Vorgänge mit Stoffen. Der wichtige Gegensatz ist: Bei einem chemischen Vorgang entsteht ein anderer Stoff oder die Zusammensetzung verändert sich. Bei einem physikalischen Vorgang ändern sich nur Form, Zustand oder Bewegung, aber der Stoff bleibt derselbe. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide in Schule, Labor und Technik oft zusammen vorkommen. Als einfache Orientierung: Brennen ist chemisch, Schmelzen ist physikalisch.

Zum Erklären von Eis und Wasser besprechen wir eine physikalische Veränderung.
Beim Rosten verändert sich Eisen chemisch.