Ein großes Molekül (Makromolekül), das aus vielen sich wiederholenden, kleineren chemischen Einheiten (Monomeren) aufgebaut ist. Viele Kunststoffe sind Polymere.
beispiel
Polyethylen ist ein weit verbreitetes synthetisches Polymer, das für Verpackungen verwendet wird.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort „Polymer“ stammt aus dem Griechischen. Der Teil „Poly-“ bedeutet „viele“ und „-mer“ bedeutet „Teile“. Ein Polymer ist also wörtlich etwas, das aus „vielen Teilen“ besteht.
BEISPIEL
Ein Polymer besteht aus langen Ketten von sich wiederholenden Molekülen.
Register: Fachsprache
„Polymer“ ist ein Fachbegriff aus der Chemie und den Materialwissenschaften. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden stattdessen meist die Wörter „Kunststoff“ oder „Plastik“ verwendet.
BEISPIEL
Im Labor untersuchen wir die Eigenschaften von neuen Polymeren.
Typische Verbindungen
Häufige Kombinationen sind „synthetisches Polymer“ oder „natürliches Polymer“. Verben, die oft mit „Polymer“ verwendet werden, sind „herstellen“, „synthetisieren“ oder „bestehen aus“.
BEISPIEL
Seide ist ein Beispiel für ein natürliches Polymer.
Vergleichen mit
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Polymer vs Plastik
„Plastik“ und „Polymer“ hängen zusammen, aber sie gehören nicht zur gleichen Alltagsebene. „Plastik“ meint ein Material oder einen Gegenstand aus Kunststoff, zum Beispiel Verpackungen oder Flaschen. „Polymer“ ist ein chemischer Begriff für ein großes Molekül aus vielen kleinen Bausteinen. Viele Kunststoffe bestehen aus Polymeren, aber nicht jedes Gespräch über Plastik braucht dieses Fachwort. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Chemie und Materialkunde vorkommen. Im Alltag sagt man fast immer „Plastik“. „Polymer“ passt, wenn man über den chemischen Aufbau des Materials spricht.
Polymer
Im Chemiekurs lernen wir, wie ein Polymer aus vielen kleinen Bausteinen entsteht.
Plastik
Wegen der Umwelt benutzt das Team weniger Plastik bei der Veranstaltung.