
der Popel
Getrocknetes Nasensekret, das sich in der Nase bildet.
Das Kind hatte einen Popel an der Nasenspitze.
Popel
der Popel, die Popel
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Getrocknetes Nasensekret, das sich in der Nase bildet.
Das Kind hatte einen Popel an der Nasenspitze.

Umgangssprachlich und abwertend: eine unbedeutende, wenig angesehene oder unbeholfene Person.
Dieser Popel glaubt doch tatsächlich, er könne uns herumkommandieren.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Popel |
| Genitiv | des Popels |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Popel | die Popel |
| Akkusativ | den Popel | die Popel |
| Dativ | dem Popel | den Popeln |
| Genitiv | des Popels | der Popel |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
In dieser Bedeutung steht „Popel“ häufig mit Ausdrücken rund um die Nase. Gebräuchlich sind zum Beispiel „einen Popel in der Nase haben“ und „einen Popel aus der Nase holen“.
Er hatte einen Popel in der Nase und bemerkte es nicht.
Als Bezeichnung für eine Person ist „Popel“ umgangssprachlich und abwertend. Das Wort drückt Geringschätzung oder Spott aus und gehört nicht in eine höfliche neutrale Personenbeschreibung.
Der neue Popel hält sich offenbar für den wichtigsten Mann im Büro.
Die Personenbedeutung erkennt man daran, dass „Popel“ mit Verben oder Eigenschaften für Menschen verbunden ist. Bei einem Verb wie „herumkommandieren“ oder „sich wichtigmachen“ bezeichnet das Wort eine Person, nicht Nasensekret.
Dieser Popel macht sich in jeder Besprechung wichtig.