poppen
Umgangssprachlicher, oft als vulgär empfundener Ausdruck für Geschlechtsverkehr haben.
Die beiden haben sich auf der Party kennengelernt und später miteinander gepoppt.

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Umgangssprachlicher, oft als vulgär empfundener Ausdruck für Geschlechtsverkehr haben.
Die beiden haben sich auf der Party kennengelernt und später miteinander gepoppt.

Die drei Bedeutungen sind durch den Kontext klar getrennt. Die Vulgärsprache bezieht sich auf Personen, das Geräusch auf Objekte (wie Flaschen) und das Erscheinen auf Computer-Elemente.
Auf dem Bildschirm poppte plötzlich eine Warnung auf.
In der Bedeutung „Geschlechtsverkehr haben“ ist „poppen“ sehr umgangssprachlich und wird oft als vulgär oder zumindest sehr salopp empfunden. Man sollte es in formellen Situationen unbedingt vermeiden.
Im Film reden die Jugendlichen sehr direkt übers Poppen.
In der Bedeutung „knallen“ ist „poppen“ ein lautmalerisches Wort (Onomatopoetikum). Es imitiert das kurze, helle Geräusch, das es beschreibt, am häufigsten beim Öffnen einer Sektflasche.
Wir hörten es in der Küche laut poppen und wussten, der Sekt ist offen.
Im Computerkontext wird das Wort sehr oft als trennbares Verb „aufpoppen“ verwendet. Es bedeutet dann, dass etwas plötzlich auf dem Bildschirm erscheint.
Immer wenn ich diese Webseite besuche, poppt ein Werbefenster auf.
„erscheinen“ und „poppen“ können beide beschreiben, dass etwas sichtbar wird. „erscheinen“ ist allgemein und neutral: Etwas kommt in den Blick oder wird sichtbar. „poppen“ benutzt man in dieser Bedeutung vor allem bei Computern, Handys oder Webseiten, wenn ein Fenster oder eine Nachricht plötzlich auftaucht. Es ist umgangssprachlich und kommt oft in der Form „aufpoppen“ oder „poppt auf“ vor. Außerhalb von Technik ist „erscheinen“ meistens passender.

Beim Öffnen der Webseite poppt sofort ein Werbefenster auf.
Nach ein paar Sekunden erscheint das Bild auf dem Bildschirm.