der Pranger
Ein historisches Strafinstrument aus Holz oder Eisen, an das eine Person zur öffentlichen Demütigung und Bestrafung gefesselt wurde.
Im Mittelalter wurden Diebe oft an den Pranger gestellt.

Pranger
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Ein historisches Strafinstrument aus Holz oder Eisen, an das eine Person zur öffentlichen Demütigung und Bestrafung gefesselt wurde.
Im Mittelalter wurden Diebe oft an den Pranger gestellt.

Die zentrale Redewendung ist „jemanden an den Pranger stellen“. Sie kann sowohl wörtlich im historischen Sinn als auch figurativ für öffentliches Kritisieren verwendet werden.
Der Dieb wurde zur Strafe auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt.
Heute wird fast ausschließlich die figurative Bedeutung verwendet. Man findet sie häufig in den Medien, in der Politik und in öffentlichen Debatten, um unethisches oder falsches Verhalten anzuprangern.
Die Organisation stellt die umweltschädlichen Praktiken großer Konzerne an den Pranger.
In der Wendung „jemanden/etwas an den Pranger stellen“ steht die Person oder die Sache, die kritisiert wird, immer im Akkusativ.
Der Blogger stellte die schlechten Arbeitsbedingungen in der Firma an den Pranger.
„Pranger“ und „Tribunal“ können beide im übertragenen Sinn mit öffentlicher Kritik und Verurteilung zu tun haben. „Jemanden an den Pranger stellen“ bedeutet, eine Person oder ihr Verhalten öffentlich bloßzustellen und scharf zu kritisieren. „Tribunal“ beschreibt eher eine Situation, in der mehrere Personen wie ein strenges Gericht auftreten und jemanden hart verurteilen. Die Wörter können verwechselt werden, weil es in beiden Fällen um öffentliche Beschuldigung geht. „Pranger“ betont die Bloßstellung; „Tribunal“ betont die Art der Verurteilung wie vor einem Gericht.

Nach dem Fehler wurde der Mitarbeiter in den sozialen Medien an den Pranger gestellt.
Die Teamsitzung fühlte sich für Lena wie ein Tribunal an.