prall
Maximal gefüllt und dadurch fest und straff gespannt. Oft verwendet für Früchte, Bälle, Reifen oder Körperteile.
Der Fahrradreifen ist prall mit Luft gefüllt.

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Maximal gefüllt und dadurch fest und straff gespannt. Oft verwendet für Früchte, Bälle, Reifen oder Körperteile.
Der Fahrradreifen ist prall mit Luft gefüllt.

„Prall“ wird oft mit Dingen kombiniert, die eine runde, volle Form haben. Typische Beispiele sind pralle Früchte (Kirschen, Tomaten), ein praller Ball oder ein prall gefüllter Geldbeutel.
Die Kirschen am Baum sind dieses Jahr besonders rot und prall.
Die Kombination „in der prallen Sonne“ ist eine feste Wendung. Hier bedeutet „prall“ nicht „gefüllt“, sondern „direkt“, „intensiv“ und „ohne Schatten“.
Man sollte mittags nicht in der prallen Sonne Sport machen.
Die Wendung „das pralle Leben“ ist figurativ und beschreibt ein Leben voller Intensität, Energie und Ereignissen. Sie wird oft verwendet, um das dynamische Leben in einer Stadt oder an einem belebten Ort zu charakterisieren.
Wer das pralle Leben sucht, zieht nach Berlin.
„direkt“ und „prall“ können sich beide auf Sonne oder Licht beziehen, aber sie werden unterschiedlich verwendet. „direkt“ bedeutet allgemein, dass etwas ohne Umweg oder ohne Schutz auf etwas trifft. Man kann zum Beispiel sagen, dass die Sonne direkt ins Zimmer scheint. „prall“ benutzt man in diesem Zusammenhang vor allem in der festen Wendung „in der prallen Sonne“. Das betont starke, intensive und ungeschützte Sonne. Die Wörter können verwirren, weil „pralle Sonne“ eigentlich auch direkte Sonne meint. Trotzdem ist „prall“ viel enger und passt nicht allgemein für jede direkte Wirkung.

Im Sommer sollte man nicht zu lange in der prallen Sonne sitzen.
Am Nachmittag scheint die Sonne direkt auf meinen Schreibtisch.