Ein einleitender Teil oder ein Vorwort eines literarischen Werks, eines Theaterstücks oder eines Films, der oft die Vorgeschichte erzählt oder in das Thema einführt.
beispiel
Der Prolog des Romans beschreibt die Ereignisse, die zwanzig Jahre vor der Haupthandlung stattfanden.
Tipps
Wortaufbau
„Prolog“ kommt aus dem Griechischen: „pro“ bedeutet „vor“ und „logos“ bedeutet „Wort“ oder „Rede“. Ein Prolog ist also wörtlich ein „Vor-Wort“ oder eine einleitende Rede, was seine Funktion in Literatur und Sport erklärt.
BEISPIEL
Der Prolog des Buches gibt wichtige Hinweise auf die Hauptfigur.
Kontexthinweis
Ob die literarische oder die sportliche Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie immer am Kontext. Wörter wie „Buch“, „Theater“ oder „Roman“ deuten auf die Einleitung hin. Wörter wie „Radsport“, „Rennen“ oder „Tour de France“ deuten auf das Zeitfahren hin.
BEISPIEL
Der Prolog der Tour de France fand dieses Jahr in Kopenhagen statt.
Wortfamilie
Das Gegenteil des Prologs ist der „Epilog“. Die Vorsilbe „epi-“ bedeutet „nach“. Ein Epilog ist also ein Nachwort oder ein abschließender Teil am Ende eines Werkes. Das Wissen um dieses Paar hilft, beide Wörter besser zu verstehen.
BEISPIEL
Im Epilog erfährt der Leser, was aus den Charakteren zehn Jahre später wurde.
Vergleichen mit
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Prolog vs Einführung
„die Einführung“ und „der Prolog“ können beide etwas einleiten. „Einführung“ ist aber ein allgemeines Wort für eine erste Erklärung oder einen ersten Überblick. „Prolog“ benutzt man bei literarischen Werken, Theaterstücken oder Filmen. Er gehört zum Werk selbst und erzählt oft etwas, das vor der eigentlichen Handlung wichtig ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide am Anfang stehen. Für Unterricht und Sachthemen sagt man „Einführung“; für den einleitenden Teil einer Geschichte ist „Prolog“ genauer.
Prolog
Im Prolog des Films sieht man, was zehn Jahre vorher passiert ist.
Einführung
Die Einführung am Anfang des Buches erklärt die wichtigsten Ideen einfach.