der Prophet
In einer Religion eine Person, die als Verkünder des göttlichen Willens oder als Bote Gottes gilt.
Im Christentum gilt Johannes der Täufer als ein Prophet.

Prophet
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In einer Religion eine Person, die als Verkünder des göttlichen Willens oder als Bote Gottes gilt.
Im Christentum gilt Johannes der Täufer als ein Prophet.

„Der Prophet“ ist ein Nomen der N-Deklination. Das bedeutet, dass es in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-en“ erhält (dem Propheten, den Propheten).
Die Leute glaubten den Worten des Propheten.
„Der Prophet“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Verb „prophezeien“ (etwas voraussagen) und dem Nomen „die Prophezeiung“ (die Voraussage selbst).
Niemand konnte prophezeien, dass dies geschehen würde.
In der übertragenen Bedeutung wird oft mit dem Genitiv oder der Präposition „von“ präzisiert, in welchem Bereich jemand ein Vordenker ist. Man ist zum Beispiel ein Prophet „der Digitalisierung“ oder „des Wandels“.
Er galt als Prophet einer neuen Wirtschaftsordnung.
„der Prophet“ und „der Apostel“ gehören beide in einen religiösen Zusammenhang, meinen aber nicht dieselbe Rolle. Ein „Prophet“ gilt als Bote Gottes oder verkündet den göttlichen Willen. Ein „Apostel“ ist im Christentum besonders einer der Jünger, die von Jesus ausgesandt wurden, um seine Lehre zu verbreiten. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide religiöse Personen mit einer Botschaft sind. Der einfache Unterschied ist: Ein Prophet empfängt oder verkündet Gottes Botschaft, ein Apostel verbreitet die Lehre Jesu.

Im Religionsunterricht sprechen wir über einen Propheten, der den Menschen Gottes Willen verkündet.
Petrus war ein Apostel und spielte im frühen Christentum eine wichtige Rolle.