
der Purpur
Ein kräftiger roter Farbton, der ins Violette geht.
Der Purpur des Abendhimmels spiegelte sich im See.
Purpur
der Purpur
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Ein kräftiger roter Farbton, der ins Violette geht.
Der Purpur des Abendhimmels spiegelte sich im See.

Ein kostbarer roter bis violetter Farbstoff, der ursprünglich aus bestimmten Meeresschnecken gewonnen wurde.
In der Antike färbte man besonders wertvolle Stoffe mit Purpur.

Gehoben: ein purpurfarbenes Gewand als Zeichen der Würde eines Herrschers oder Kardinals; auch diese Würde selbst.
Der Kaiser erschien in Purpur gekleidet vor seinem Hofstaat.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Genitiv | des Purpurs |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Purpur | – |
| Akkusativ | den Purpur | – |
| Dativ | dem Purpur | – |
| Genitiv | des Purpurs | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Welche Bedeutung gemeint ist, erkennt man oft an der Umgebung: Bei Natur- und Farbbeschreibungen bezeichnet „der Purpur“ einen Farbton, bei Stoffen und Färben einen Farbstoff und bei Herrschern oder Kardinälen ein Gewand oder eine Würde.
Der Purpur der Wand wirkte im warmen Licht besonders intensiv.
Der Purpur wurde aus einem seltenen natürlichen Rohstoff gewonnen.
Mit dem Purpur zeigte der Herrscher seinen hohen Rang.
Für die Bedeutung als Farbstoff stehen häufig Verben wie „gewinnen“, „herstellen“ und „verwenden“ mit „der Purpur“. Typische Zusammenhänge sind außerdem Stoffe, Färben und die Antike.
Die Handwerker verwendeten den Purpur, um Seide dauerhaft zu färben.
In der Bedeutung von Herrscherwürde oder kirchlicher Würde kommt „der Purpur“ vor allem in historischen, religiösen und literarischen Texten vor. Häufige Verbindungen sind „in Purpur gekleidet“ und „den Purpur tragen“.
Der Kardinal trug den Purpur bei der feierlichen Zeremonie.