
der Quell
Eine natürliche Stelle, an der Wasser aus dem Boden tritt; eine Quelle. Das Wort ist meist gehoben oder dichterisch.
Der Quell sprudelte klar zwischen den Felsen hervor.
Quell
der Quell, die Quelle
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Eine natürliche Stelle, an der Wasser aus dem Boden tritt; eine Quelle. Das Wort ist meist gehoben oder dichterisch.
Der Quell sprudelte klar zwischen den Felsen hervor.

Der Ursprung oder die Quelle von etwas, zum Beispiel von Wissen, Kraft oder Freude. Diese Bedeutung wird meist bildlich und in gehobener Sprache verwendet.
Die Musik war für sie ein unerschöpflicher Quell der Freude.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Quelle |
| Genitiv | des Quells |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Quell | die Quelle |
| Akkusativ | den Quell | die Quelle |
| Dativ | dem Quell | den Quellen |
| Genitiv | des Quells des Quelles | der Quelle |
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„Quell“ gehört zur Wortfamilie von „quellen“. Dadurch lässt sich die Grundvorstellung merken: Etwas tritt hervor oder strömt heraus, besonders Wasser.
Der Quell trat direkt unter dem moosigen Stein hervor.
„Quell“ begegnet vor allem in dichterischen, literarischen oder feierlichen Texten. Im Alltag wird das Wort deutlich seltener verwendet.
In dem Gedicht wird der Quell als Zeichen des Lebens beschrieben.
In der konkreten Bedeutung steht „Quell“ häufig mit Wörtern aus der Natur zusammen, zum Beispiel mit „sprudeln“, „klar“, „zwischen den Felsen“ oder „aus dem Boden“.
Ein kalter Quell sprudelte am Rand des Waldes aus dem Boden.
In der bildlichen Bedeutung steht „Quell“ oft mit einem Genitivattribut: Der Quell bezeichnet dann den Ursprung einer abstrakten Sache, etwa von Freude, Kraft, Hoffnung oder Wissen.
Für viele Menschen ist die Natur ein Quell der Kraft.