
sich rächen
Vergeltung für ein erlittenes Unrecht oder eine Kränkung üben. Man fügt jemandem absichtlich einen Schaden zu, weil dieser einem zuvor geschadet hat.
Sie schwor, sich für den Verrat zu rächen.
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Vergeltung für ein erlittenes Unrecht oder eine Kränkung üben. Man fügt jemandem absichtlich einen Schaden zu, weil dieser einem zuvor geschadet hat.
Sie schwor, sich für den Verrat zu rächen.

Beschreibt eine Situation, in der eine frühere schlechte Tat oder eine Nachlässigkeit später negative Folgen für den Verursacher hat.
Seine Faulheit rächte sich in der Prüfung.

Rache im Namen einer anderen Person oder für eine bestimmte Tat nehmen.
Der Held wollte den Tod seines Freundes rächen.
Das Verb „rächen“ wird fast immer reflexiv verwendet: „sich rächen“. Die Person, die Rache übt, ist das Subjekt des Satzes.
Er wollte sich für die Beleidigung rächen.
Die Konstruktion folgt einem festen Muster: Man rächt sich „an jemandem“ (Dativ) „für etwas“ (Akkusativ).
Sie rächte sich an ihrem Ex-Freund.
In dieser Bedeutung ist das Subjekt keine Person, sondern etwas Abstraktes wie ein Fehler, eine schlechte Angewohnheit oder eine Tat. Diese „rächt sich“ später, indem sie negative Konsequenzen hat.
Dass er nicht für die Prüfung gelernt hatte, rächte sich bitterlich.
Die seltene, nicht-reflexive Form „rächen“ bedeutet, dass man Rache für eine andere Person oder eine Sache nimmt. Das Objekt im Akkusativ ist das, was gerächt wird.
Im Film will der Protagonist den Mord an seinem Bruder rächen.