reinlassen
Jemandem oder etwas erlauben, einen Ort zu betreten; jemandem Einlass gewähren.
Der Türsteher wollte uns nicht in den Club reinlassen, weil er schon zu voll war.

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Jemandem oder etwas erlauben, einen Ort zu betreten; jemandem Einlass gewähren.
Der Türsteher wollte uns nicht in den Club reinlassen, weil er schon zu voll war.

„Reinlassen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „rein-“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird „reinzulassen“ zusammengeschrieben.
Lass den Hund bitte nicht ins Wohnzimmer rein.
Das Verb setzt sich aus „rein“ und „lassen“ zusammen. „Rein“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „herein“ und gibt die Richtung an: in einen Ort hinein.
Können Sie mich kurz reinlassen? Ich habe meinen Schlüssel vergessen.
Die Person oder die Sache, der man den Eintritt erlaubt, steht immer im Akkusativ.
Die Katze miaut, weil sie niemand reinlässt.
„Reinlassen“ ist ein typisches Wort der gesprochenen Sprache und des informellen Schriftverkehrs.
Lass mal frische Luft rein, es ist stickig hier drin.
„zulassen“ und „reinlassen“ können beide bedeuten, dass jemand irgendwohin darf. „reinlassen“ ist konkret: Eine Person oder ein Tier darf in einen Raum, ein Haus oder auf ein Gelände kommen. Es klingt alltagssprachlich und hat mit einem Ort zu tun. „zulassen“ ist allgemeiner und oft offizieller. Man kann Personen, Bewerber oder auch bestimmte Handlungen zulassen. Die Wörter werden leicht verwechselt, wenn es um Eintritt geht. Für die Tür oder den Eingang passt meist „reinlassen“, für eine Erlaubnis oder Regel eher „zulassen“.

Vor dem Konzert lässt der Sicherheitsdienst die Gäste erst ab acht Uhr rein.
Die Bibliothek lässt nur angemeldete Besucher zur Veranstaltung zu.