das Relikt
Ein Gegenstand, eine Sitte oder eine Struktur, die aus einer früheren Zeit übrig geblieben ist und als Zeugnis dieser Epoche dient.
Die alte Stadtmauer ist ein Relikt aus dem Mittelalter.

Relikt
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Ein Gegenstand, eine Sitte oder eine Struktur, die aus einer früheren Zeit übrig geblieben ist und als Zeugnis dieser Epoche dient.
Die alte Stadtmauer ist ein Relikt aus dem Mittelalter.

Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. Geht es um Geschichte, Architektur oder Gesellschaft, ist es ein Überbleibsel aus einer früheren Zeit. Geht es um Religion, Heilige oder Kirchen, ist ein verehrter Gegenstand gemeint.
Die alte Fabrik ist ein Relikt der industriellen Revolution.
Um die Epoche oder Herkunft eines Relikts zu nennen, wird fast immer die Präposition „aus“ mit dem Dativ verwendet.
Dieses Telefon mit Wählscheibe ist ein Relikt aus den 70er Jahren.
Das Wort „Relikt“ wird vor allem in der Schriftsprache sowie in gebildeten oder formellen Kontexten wie Museen, Dokumentationen oder Fachartikeln verwendet.
Der Historiker bezeichnete die Monarchie als ein überholtes Relikt.
Im religiösen Kontext wird ein Relikt oft in einer Schatzkammer oder einem Schrein „aufbewahrt“ und von Gläubigen „verehrt“.
Tausende Pilger kamen, um das heilige Relikt zu verehren.
„der Rest“ und „das Relikt“ können beide etwas meinen, das von früher oder nach einem größeren Ganzen übrig geblieben ist. „der Rest“ ist neutral und sehr allgemein. Es kann ein kleiner Teil von fast allem sein, zum Beispiel Essen, Material oder Geld. „das Relikt“ meint etwas, das aus einer früheren Zeit erhalten geblieben ist und diese Zeit noch zeigt. Es klingt oft historisch oder kulturell. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide etwas Übriggebliebenes beschreiben. Aber nicht jeder Rest ist ein Relikt. Ein Relikt hat meist einen Bezug zur Vergangenheit.

Die alte Stadtmauer ist ein Relikt aus dem Mittelalter.
Nach dem Umzug blieb nur ein kleiner Rest Farbe im Eimer.