die Reue
Das Gefühl des tiefen Bedauerns über eine falsche Handlung oder ein Fehlverhalten, oft verbunden mit dem Wunsch, es ungeschehen zu machen.
Er zeigte tiefe Reue für sein Verhalten und entschuldigte sich aufrichtig.

Reue
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Das Gefühl des tiefen Bedauerns über eine falsche Handlung oder ein Fehlverhalten, oft verbunden mit dem Wunsch, es ungeschehen zu machen.
Er zeigte tiefe Reue für sein Verhalten und entschuldigte sich aufrichtig.

„Die Reue“ ist das Nomen zum seltenen Verb „reuen“. Man verwendet es oft in der unpersönlichen Form „etwas reut jemanden“, zum Beispiel: „Sein Verhalten reut ihn sehr.“
Mich reut es, dass ich nicht ehrlicher war.
„Reue“ wird oft mit Verben wie „zeigen“, „empfinden“ oder „fühlen“ kombiniert. Typische Adjektive sind „tief“, „aufrichtig“ oder „bitter“.
Vor Gericht zeigte der Angeklagte keinerlei Reue.
Um auszudrücken, was man bereut, verwendet man die Präposition „über“ gefolgt vom Akkusativ.
Sie empfand große Reue über ihre voreilige Entscheidung.
„die Schuld“ und „die Reue“ hängen oft zusammen, sind aber nicht dasselbe. „Schuld“ beschreibt, dass jemand für eine falsche Handlung verantwortlich ist oder sich schuldig fühlt. „Reue“ beschreibt das starke Bedauern danach, also das Gefühl: Ich hätte das nicht tun sollen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nach einem Fehler vorkommen. Man kann schuld sein, ohne Reue zu zeigen. Und man kann Reue empfinden, gerade weil man seine Schuld erkennt.

Der Kunde zeigte Reue, weil er die Verkäuferin unfair behandelt hatte.
Nach dem Gespräch war klar, dass Herr Fischer keine Schuld an dem Schaden hatte.