In der Biologie und Medizin eine spezialisierte Zelle oder ein Molekül, das auf bestimmte Reize wie Licht, Druck oder chemische Stoffe reagiert und ein Signal weiterleitet. Rezeptoren sind entscheidend für die Sinneswahrnehmung und die Kommunikation zwischen Zellen.
beispiel
Die Schmerzrezeptoren in der Haut senden bei einer Verletzung ein Signal an das Gehirn.
Tipps
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„Rezeptor“ ist ein Fachbegriff aus der Biologie, Chemie und Medizin. Im normalen Alltag wird dieses Wort selten verwendet.
BEISPIEL
In der Vorlesung haben wir über die Funktion von Neurotransmittern und ihren Rezeptoren gesprochen.
Wortaufbau
Das Wort leitet sich vom lateinischen Verb „recipere“ ab, was „aufnehmen“ oder „empfangen“ bedeutet. Ein Rezeptor ist also wörtlich ein „Empfänger“ für bestimmte Signale oder Stoffe.
BEISPIEL
Jeder Rezeptor ist für einen bestimmten Botenstoff spezialisiert.
Satzbau und Verwendung
Um zu beschreiben, worauf ein Rezeptor spezialisiert ist, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ.
BEISPIEL
Die Zunge hat verschiedene Rezeptoren für süße, saure, salzige und bittere Geschmäcker.
Vergleichen mit
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Rezeptor vs Empfänger
„der Empfänger“ und „der Rezeptor“ können beide etwas aufnehmen, aber sie gehören zu unterschiedlichen Bereichen. Ein „Empfänger“ ist oft ein technisches Gerät, das Signale aufnimmt und nutzbar macht. Ein „Rezeptor“ ist ein biologischer oder medizinischer Begriff für eine Zelle oder ein Molekül, das auf einen Reiz reagiert und ein Signal weiterleitet. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide eine Art Signal bekommen. Bei Technik sagt man eher „Empfänger“, bei Körper, Zellen und Sinneswahrnehmung eher „Rezeptor“.
Rezeptor
Ein Rezeptor in der Haut reagiert auf Druck und Wärme.
Empfänger
Der Empfänger im Radio nimmt das Signal nur schwach auf.