
die Rhetorik
Die Kunst des wirkungsvollen und überzeugenden Sprechens oder Schreibens.
Ein guter Anwalt muss nicht nur das Gesetz kennen, sondern auch die Kunst der Rhetorik beherrschen.
Rhetorik
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Die Kunst des wirkungsvollen und überzeugenden Sprechens oder Schreibens.
Ein guter Anwalt muss nicht nur das Gesetz kennen, sondern auch die Kunst der Rhetorik beherrschen.

Eine auf äußere Wirkung abzielende, aber inhaltlich leere oder aufgesetzte Sprechweise.
Die Wähler hatten genug von der leeren Rhetorik des Politikers und wollten konkrete Taten sehen.
„Die Rhetorik“ ist das Nomen zum Adjektiv „rhetorisch“. Eine bekannte Verbindung ist die „rhetorische Frage“ – eine Frage, auf die keine Antwort erwartet wird, weil sie nur der Betonung dient.
„Habe ich es dir nicht gesagt?“ ist eine typische rhetorische Frage.
Ob „Rhetorik“ positiv (Redekunst) oder negativ (leeres Gerede) gemeint ist, erkennt man oft am Adjektiv. „Gute Rhetorik“ ist eine Fähigkeit, während „leere Rhetorik“ eine Kritik ist.
Ihre brillante Rhetorik überzeugte die Jury.
Wenn „Rhetorik“ die Kunst des Sprechens meint, wird sie oft mit Verben wie „beherrschen“, „einsetzen“ oder „verbessern“ kombiniert. Eine feste Wendung ist „die Kunst der Rhetorik“.
In dem Seminar lernte sie, ihre Rhetorik gezielt einzusetzen.
Die negative Bedeutung wird oft in der politischen Debatte verwendet. Typische Kombinationen sind „populistische Rhetorik“, „aggressive Rhetorik“ oder „bloße Rhetorik“.
Die Opposition kritisierte die populistische Rhetorik der Regierung.
Die Argumentation und die Rhetorik können beide zur Überzeugung beitragen. Die Argumentation betrifft die Auswahl und logische Verbindung der Gründe. Die Rhetorik betrifft deren wirkungsvolle sprachliche Vermittlung. Bei der Bewertung eines Textes sollte man deshalb Inhalt und Darstellung unterscheiden.

Die Rhetorik der Rede überzeugt durch klare Bilder und kraftvolle Formulierungen.
Die Argumentation der Rede überzeugt durch klar verbundene Gründe.