
die Ritterschaft
Die Gesamtheit der Ritter als sozialer Stand oder Gruppe, insbesondere im mittelalterlichen Europa.
Die Ritterschaft war im Mittelalter zu Treue und Kriegsdienst gegenüber ihrem Lehnsherrn verpflichtet.
Ritterschaft
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Die Gesamtheit der Ritter als sozialer Stand oder Gruppe, insbesondere im mittelalterlichen Europa.
Die Ritterschaft war im Mittelalter zu Treue und Kriegsdienst gegenüber ihrem Lehnsherrn verpflichtet.

Eine korporative Organisation des niederen Adels in einer bestimmten Region, die auch nach dem Mittelalter fortbestand und oft politische oder administrative Funktionen hatte.
Die Lüneburger Ritterschaft verwaltet bis heute historisches Vermögen und Stiftungen.
Das Wort besteht aus „der Ritter“ und der Endung „-schaft“. Das Suffix „-schaft“ bildet Kollektivnomen und bezeichnet hier die Gesamtheit oder Gemeinschaft der Ritter.
Die Ritterschaft spielte eine zentrale Rolle in der mittelalterlichen Gesellschaft.
In der Bedeutung des sozialen Standes wird „Ritterschaft“ fast ausschließlich im Kontext des europäischen Mittelalters verwendet. Es beschreibt die gesellschaftliche Klasse der Ritter.
Die Ideale der Ritterschaft prägten die Kultur des Hochmittelalters.
Wenn „Ritterschaft“ mit einem geografischen Namen verbunden ist (z.B. „die Hannoversche Ritterschaft“), ist meist eine spezifische Adelskorporation gemeint, nicht der allgemeine Stand im Mittelalter.
Die Estländische Ritterschaft hat eine lange und komplexe Geschichte.
Interessanterweise existieren einige dieser regionalen Ritterschaften als Organisationen des Adels bis heute. Sie verwalten oft historisches Erbe wie Ländereien oder Stiftungen.
Die Ritterschaft des Herzogtums Bremen ist heute eine Stiftung des öffentlichen Rechts.