der Rittmeister
Ein historischer Dienstgrad für einen Offizier bei der Kavallerie (berittene Truppen), der dem Hauptmann bei der Infanterie entsprach.
Der Rittmeister von und zu der Tann führte seine Schwadron in die Schlacht.

Rittmeister
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Ein historischer Dienstgrad für einen Offizier bei der Kavallerie (berittene Truppen), der dem Hauptmann bei der Infanterie entsprach.
Der Rittmeister von und zu der Tann führte seine Schwadron in die Schlacht.

Das Wort setzt sich aus „Ritt“ (von „reiten“) und „Meister“ zusammen. Ein Rittmeister war also wörtlich der „Meister des Reitens“ oder der Anführer einer berittenen Einheit.
Als Offizier der Kavallerie war er ein ausgezeichneter Reiter.
„Rittmeister“ ist ein historischer Dienstgrad, der heute in der Bundeswehr nicht mehr existiert. Man findet ihn vor allem in Texten, Filmen oder Gesprächen über die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
Mein Urgroßvater war Rittmeister im Ersten Weltkrieg.
Der Begriff „Rittmeister“ ist untrennbar mit der Kavallerie, also den berittenen Truppenteilen des Heeres, verbunden. Seine Einheit wurde oft als Schwadron bezeichnet.
Der Rittmeister befahl seiner Schwadron den Angriff.
„der Hauptmann“ und „der Rittmeister“ bezeichnen beide einen ähnlichen Offiziersrang. Der Unterschied ist der historische und militärische Kontext. „Hauptmann“ ist der normale Dienstgrad beim Heer oder bei der Luftwaffe. „Rittmeister“ ist ein historischer Dienstgrad der Kavallerie, also der früheren berittenen Truppen, und entsprach dort dem Hauptmann. Verwechseln kann man die Wörter in historischen Texten. Für moderne Situationen sagt man normalerweise „Hauptmann“, nicht „Rittmeister“.

Im historischen Roman reitet der Rittmeister mit seinen Soldaten durch das Dorf.
Im Bericht wird ein Hauptmann der Luftwaffe genannt.