robben
Sich auf dem Bauch liegend fortbewegen, indem man den Körper über den Boden zieht, ähnlich wie eine Robbe.
Die Soldaten mussten unter dem Stacheldraht hindurch robben.

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Sich auf dem Bauch liegend fortbewegen, indem man den Körper über den Boden zieht, ähnlich wie eine Robbe.
Die Soldaten mussten unter dem Stacheldraht hindurch robben.

Das Verb „robben“ leitet sich direkt vom Nomen „die Robbe“ (das Tier) ab. Es beschreibt die typische Fortbewegung einer Robbe an Land, bei der sie ihren Körper über den Boden zieht.
Wir haben am Strand die Robben beobachtet.
Das Perfekt von „robben“ kann mit „haben“ oder „sein“ gebildet werden. Man benutzt „sein“, wenn eine gerichtete Bewegung von A nach B beschrieben wird. Man benutzt „haben“, wenn die Dauer oder die Handlung an sich betont wird, ohne klares Ziel.
Der Soldat ist über das ganze Feld gerobbt.
Dieses Verb wird oft in bestimmten Kontexten verwendet. Typisch sind Beschreibungen von Soldaten im Training, von Babys, die krabbeln lernen, oder von Personen, die sich unter einem Hindernis hindurchbewegen müssen.
Das Baby kann schon auf dem Bauch durch das ganze Zimmer robben.
„robben“ und „rutschen“ können beide eine Bewegung nah am Boden beschreiben, sind aber nicht dasselbe. „robben“ bedeutet, dass man auf dem Bauch liegt und sich mit dem Körper vorwärtszieht. Das ist eine bewusste Bewegung, zum Beispiel unter einem Hindernis. „rutschen“ bedeutet, dass man auf einer glatten Fläche gleitet oder auf einer Rutsche nach unten fährt. Das kann absichtlich sein, aber auch ungewollt passieren. Verwechseln kann man die Wörter, weil sich der Körper bei beiden über eine Fläche bewegt. Wichtig ist: Beim Robben bewegt man sich aktiv auf dem Bauch; beim Rutschen gleitet man.

Das Kind robbt unter dem Tisch hindurch, um den Ball zu holen.
Auf dem nassen Boden ist der Fahrer plötzlich gerutscht.