der Rollstuhl
Ein Stuhl mit Rädern, der von Personen benutzt wird, die vorübergehend oder dauerhaft nicht gehen können.
Nach dem Unfall war sie für mehrere Monate auf einen Rollstuhl angewiesen.

Rollstuhl
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Ein Stuhl mit Rädern, der von Personen benutzt wird, die vorübergehend oder dauerhaft nicht gehen können.
Nach dem Unfall war sie für mehrere Monate auf einen Rollstuhl angewiesen.

Das Wort ist eine einfache Zusammensetzung aus „rollen“ und „der Stuhl“. Es beschreibt also wörtlich einen Stuhl, der rollen kann.
Ein elektrischer Rollstuhl erleichtert vielen Menschen den Alltag.
Achten Sie auf den Kasus bei Präpositionen: Man sitzt „im Rollstuhl“ (Dativ, Ort) oder ist „auf einen Rollstuhl angewiesen“ (Akkusativ, Abhängigkeit). Man fährt „mit dem Rollstuhl“ (Dativ, Mittel).
Seit seinem Unfall sitzt er im Rollstuhl.
Häufige Verben in Verbindung mit „Rollstuhl“ sind „im Rollstuhl sitzen“, „mit dem Rollstuhl fahren“ oder „jemanden im Rollstuhl schieben“.
Der Pfleger schob den Patienten im Rollstuhl durch den Park.
„der Rollstuhl“ und „der Rollator“ sind beide Hilfsmittel für Menschen, die sich nicht gut bewegen können. Der Unterschied ist wichtig: In einem Rollstuhl sitzt man, weil man nicht oder nur sehr schwer gehen kann. Mit einem Rollator geht man selbst, aber man hält sich daran fest und bekommt mehr Sicherheit. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Räder haben und im Alltag oft bei älteren oder kranken Menschen vorkommen. Merksatz: Rollstuhl zum Sitzen und Fahren, Rollator zum Gehen mit Hilfe.

Nach der Operation braucht mein Onkel für einige Wochen einen Rollstuhl.
Mit dem Rollator kann die Nachbarin wieder allein zum Supermarkt gehen.