runterfallen
Aus einer erhöhten Position nach unten fallen, meist unbeabsichtigt. Es ist eine umgangssprachliche Variante von „herunterfallen“.
Pass auf, dass dir das Glas nicht vom Tisch runterfällt!

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Aus einer erhöhten Position nach unten fallen, meist unbeabsichtigt. Es ist eine umgangssprachliche Variante von „herunterfallen“.
Pass auf, dass dir das Glas nicht vom Tisch runterfällt!

„Runterfallen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „runter“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Vorsicht, das Buch fällt gleich runter!
Die Vorsilbe „runter-“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „herunter-“. Deshalb wird das ganze Verb „runterfallen“ vor allem in der gesprochenen, informellen Sprache verwendet.
Mist, mein Schlüssel ist schon wieder runtergefallen!
Da „runterfallen“ eine Bewegung bzw. eine Veränderung des Ortes beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Das Bild ist von der Wand runtergefallen.
Um auszudrücken, wem etwas unbeabsichtigt herunterfällt, verwendet man oft eine Konstruktion mit dem Dativ: „Mir ist das Glas runtergefallen.“
Dem Kind ist der Löffel unter den Tisch runtergefallen.
„fallen“ und „runterfallen“ beschreiben beide eine Bewegung nach unten. „fallen“ ist neutraler und allgemeiner; es kann für Personen, Dinge und auch in vielen anderen Bedeutungen benutzt werden. „runterfallen“ meint konkreter, dass etwas von einer höheren Stelle nach unten fällt, meistens aus Versehen. Es ist umgangssprachlich und entspricht oft „herunterfallen“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Alltagssituationen ähnlich wirken. Wenn du betonen willst, dass etwas von einem Tisch, Regal oder aus der Hand nach unten fällt, klingt „runterfallen“ sehr natürlich.

Das Handy fällt mir beim Aussteigen aus der Tasche runter.
Auf dem glatten Weg fällt der Arzt beinahe hin.