der Samurai
Ein Angehöriger des Kriegerstandes im vorindustriellen Japan, der einem Ehrenkodex (Bushidō) folgte.
Der Film erzählt die Geschichte eines legendären Samurai aus dem 17. Jahrhundert.

Samurai
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Ein Angehöriger des Kriegerstandes im vorindustriellen Japan, der einem Ehrenkodex (Bushidō) folgte.
Der Film erzählt die Geschichte eines legendären Samurai aus dem 17. Jahrhundert.

Wenn „Samurai“ eine Person bezeichnet, wird das Wort oft nach der n-Deklination gebeugt. Das bedeutet, es erhält in Akkusativ, Dativ und Genitiv Singular die Endung „-en“.
Der Regisseur drehte einen Film über einen japanischen Samuraien.
Das Wort „Samurai“ hat im Plural die gleiche Form wie im Singular. Man erkennt die Mehrzahl nur am Artikel oder am Kontext.
Ein Samurai stand Wache vor dem Tor.
Die übertragene Bedeutung erkennt man am Kontext. Wenn von Loyalität in Unternehmen, Politik oder Management die Rede ist, ist meist eine Person mit diesen Eigenschaften gemeint.
Er ist ein Samurai der alten Schule und würde seine Firma nie verraten.
„Samurai“ ist ein japanisches Wort. Das Konzept ist eng mit dem Ehrenkodex „Bushidō“ verbunden, der Tugenden wie Loyalität, Mut und Ehre in den Mittelpunkt stellt.
Die Lehren des Bushidō bestimmten das Leben eines Samurai.
„der Ritter“ und „der Samurai“ bezeichnen beide historische Krieger, die mit Ehre, Dienst und Kampf verbunden sind. Der wichtigste Unterschied ist der kulturelle und historische Raum: Ein Ritter gehört zum mittelalterlichen Europa, ein Samurai zum alten Japan. Deshalb sollte man „Ritter“ nicht allgemein für jeden edlen Krieger benutzen. Im übertragenen Sinn kann ein Ritter besonders höflich und beschützend wirken, während ein Samurai eher für große Disziplin und Loyalität steht. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide oft in Geschichten als ehrenhafte Kämpfer erscheinen.

Der Film erzählt von einem Samurai, der seinem Herrn bis zum Ende treu bleibt.
Im Museum sieht Mehmet eine Rüstung, die früher einem Ritter gehört haben soll.