
der Scherer
Eine Person, die beruflich Schafe schert, um deren Wolle zu gewinnen. Diese Tätigkeit wird meist saisonal ausgeübt.
Im Frühling kommen die Scherer auf den Hof, um die Schafe von ihrer dicken Wolle zu befreien.
Scherer
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Eine Person, die beruflich Schafe schert, um deren Wolle zu gewinnen. Diese Tätigkeit wird meist saisonal ausgeübt.
Im Frühling kommen die Scherer auf den Hof, um die Schafe von ihrer dicken Wolle zu befreien.

Eine veraltete Bezeichnung für einen Barbier oder Bader, der Haare schnitt und auch kleine medizinische Eingriffe wie den Aderlass oder das Ziehen von Zähnen durchführte.
Im Mittelalter ging man zum Scherer, um sich rasieren oder eine Wunde versorgen zu lassen.
„Der Scherer“ ist direkt vom Verb „scheren“ abgeleitet, das „schneiden“ bedeutet. Ein Scherer ist also eine Person, die etwas schert – entweder die Wolle von Schafen oder (historisch) Haare und Bärte.
Der Bauer hat einen Scherer bestellt, der seine Schafe schert.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Spricht man von „Schafen“, „Wolle“ oder „Landwirtschaft“, ist der Schaf-Scherer gemeint. Im Zusammenhang mit „Mittelalter“, „Bart“ oder „Haare schneiden“ ist die veraltete Bedeutung des Barbiers gemeint.
Der Scherer befreite das Schaf von seiner dicken Winterwolle.
Die Bedeutung „Barbier“ ist heute veraltet. Sie wird fast nur noch in historischen Kontexten verwendet, zum Beispiel in Büchern, Filmen oder Museen, die das Leben im Mittelalter oder der frühen Neuzeit beschreiben.
Früher war der Scherer nicht nur für die Rasur, sondern auch für kleine medizinische Behandlungen zuständig.
„Friseur“ ist die heutige Berufsbezeichnung für eine Person, die Haare schneidet und frisiert. „Scherer“ konnte früher einen Barbier oder Bader bezeichnen, der ebenfalls Haare schnitt, ist in diesem Sinn aber veraltet. Für den heutigen Beruf passt „Friseur“.

Früher schnitt der Scherer Paul seinen Kunden die Haare und zog auch Zähne.
Heute schneidet der Friseur Paul im Salon die Haare.