schlapp
Sich körperlich schwach, müde und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit, Anstrengung oder Hitze.
Nach der Grippe fühlte ich mich noch eine ganze Woche lang schlapp.

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Sich körperlich schwach, müde und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit, Anstrengung oder Hitze.
Nach der Grippe fühlte ich mich noch eine ganze Woche lang schlapp.

„Schlapp“ wird sehr häufig als Prädikatsadjektiv mit Verben wie „sein“ oder „sich fühlen“ verwendet. Die Konstruktion „Ich fühle mich schlapp“ ist besonders typisch.
Nach dem langen Arbeitstag war ich einfach nur schlapp.
Das Wort „schlapp“ gehört eher zur Umgangssprache. Es klingt natürlich im Gespräch, aber in formellen oder schriftlichen Kontexten würde man oft andere Wörter wie „schwach“ oder „kraftlos“ verwenden.
Mir ist heute so schlapp, ich glaube, ich werde krank.
Die Bedeutung von „schlapp“ hängt vom Subjekt ab. Bezieht es sich auf eine Person, bedeutet es „müde/schwach“. Bezieht es sich auf ein Objekt (z.B. eine Pflanze), bedeutet es „schlaff/hängend“. Bezieht es sich auf etwas Abstraktes (z.B. eine Leistung), bedeutet es „unzureichend“.
Der Salat ist in der Sonne ganz schlapp geworden.
Wenn sich eine Person „schlapp“ fühlt, sind die typischen Ursachen im Satz oft Krankheit, große Hitze oder körperliche Anstrengung.
Bei dieser Hitze fühlt man sich den ganzen Tag nur schlapp.
„fest“ und „schlapp“ stehen sich gegenüber, wenn etwas straff oder kraftlos hängt. „fest“ bedeutet hier, dass etwas eng, stark oder mit Spannung sitzt. „schlapp“ bedeutet, dass etwas nicht straff ist und kraftlos herunterhängt. Das passt zum Beispiel bei einem Band, einem Reifen oder einer Pflanze. Wichtig ist: „schlapp“ kann auch müde bedeuten, aber in dieser Beziehung geht es um das Gegenteil von straff oder fest.

Nach der Hitze hängen die Blätter der Pflanze schlapp herunter.
Bitte zieh das Seil fest, damit die Plane nicht wegfliegt.