
schlaff
Ohne Spannung oder Festigkeit; locker oder lose herabhängend.
Die Fahne hing schlaff am Mast, weil kein Wind wehte.
schlaff – schlaffer – am schlaffesten
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Ohne Spannung oder Festigkeit; locker oder lose herabhängend.
Die Fahne hing schlaff am Mast, weil kein Wind wehte.

Körperlich müde und kraftlos; ohne die gewohnte Energie.
Nach der Grippe fühlte sie sich noch tagelang schlaff.

Ohne Entschlossenheit oder Tatkraft; mit zu wenig Einsatz oder Nachdruck.
Die Opposition kritisierte die schlaffe Haltung der Regierung gegenüber den Rechtsverletzungen.
| Grundform | schlaff |
|---|---|
| Komparativ | schlaffer |
| Superlativ | am schlaffesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an schlaff.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an schlaff.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an schlaff.
Bei „schlaff“ zeigen konkrete Dinge wie Fahnen, Seile oder Muskeln meist die körperliche Bedeutung. Stehen Personen, Haltungen oder Maßnahmen im Mittelpunkt, geht es häufig um fehlende Energie oder Entschlossenheit.
Das Seil hing schlaff über dem Balken.
Die schlaffe Reaktion der Behörde sorgte für Kritik.
In der Bedeutung ohne Spannung steht „schlaff“ oft bei Dingen, die normalerweise straff oder gespannt sind. Häufige Verbindungen sind „schlaffe Fahne“, „schlaffes Seil“ und „schlaffe Muskeln“.
Die schlaffe Fahne bewegte sich kaum im Wind.
Für die körperliche Bedeutung wird „schlaff“ häufig mit Verben wie „sich fühlen“ oder „wirken“ verwendet. Als Ursache werden oft Krankheit, Schlafmangel oder große Anstrengung genannt.
Nach der langen Wanderung wirkte er müde und schlaff.
In der übertragenen Bedeutung beschreibt „schlaff“ häufig eine Haltung, Führung, Reaktion oder Kontrolle, der es an Nachdruck und Konsequenz fehlt.
Viele Wähler waren von der schlaffen Führung der Partei enttäuscht.