
schlechthin
Wird nach einem Nomen verwendet, um zu betonen, dass dieses Nomen die reinste oder perfekteste Form von etwas ist; der Inbegriff von etwas.
Diese Aufnahme von Beethovens 5. Sinfonie gilt als die Interpretation schlechthin.
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Wird nach einem Nomen verwendet, um zu betonen, dass dieses Nomen die reinste oder perfekteste Form von etwas ist; der Inbegriff von etwas.
Diese Aufnahme von Beethovens 5. Sinfonie gilt als die Interpretation schlechthin.
„Schlechthin“ ist ein nachgestelltes Adverb. Es steht immer direkt hinter dem Nomen, das es betont. Diese Position im Satz ist für Adverbien im Deutschen sehr ungewöhnlich und eine feste Regel für dieses Wort.
Für viele Kritiker ist dieser Film der Western schlechthin.
Dieses Wort gehört einem gehobenen, formellen Sprachstil an. Es wird verwendet, um eine Aussage stark zu betonen und etwas als perfektes Beispiel seiner Art darzustellen. In der alltäglichen Umgangssprache wirkt es oft unnatürlich.
Goethes „Faust“ gilt als die deutsche Tragödie schlechthin.
Obwohl das Wort mit „schlecht“ beginnt, hat es keine negative Bedeutung. Es leitet sich vom alten Wort „schlicht“ (einfach, absolut) ab. „Schlechthin“ bedeutet also „schlicht und einfach“ oder „der Inbegriff von“.
Diese Sängerin ist der Popstar schlechthin.
Beide Wörter können eine starke Bewertung ausdrücken. „Schlichtweg“ verstärkt eine Aussage als klar und uneingeschränkt. „Schlechthin“ steht typischerweise nach einem Nomen und bezeichnet gehobener den Inbegriff oder das Musterbeispiel von etwas.

Für viele ist sie die Ärztin schlechthin.
Für mich ist sie schlichtweg die beste Ärztin der Stadt.