sarg
(Schweizerisch, umgangssprachlich, sehr selten) Schlecht, elend oder miserabel.
Nach der langen Krankheit war ihm ganz sarg zumute.

Sarg
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(Schweizerisch, umgangssprachlich, sehr selten) Schlecht, elend oder miserabel.
Nach der langen Krankheit war ihm ganz sarg zumute.

Dieses Wort ist sehr selten und wird ausschließlich in der Schweizer Umgangssprache verwendet. In Deutschland und Österreich ist es unbekannt und würde wahrscheinlich mit dem Nomen „der Sarg“ verwechselt werden.
Nach der schlechten Nachricht war ihm den ganzen Tag sarg zumute.
Das Adjektiv „sarg“ wird typischerweise in der festen Wendung „jemandem ist sarg zumute“ verwendet, um ein Gefühl der Niedergeschlagenheit oder des Elends auszudrücken. Die Person steht dabei im Dativ.
Mir ist heute irgendwie sarg zumute, ich bleibe lieber zu Hause.
Die Bedeutung „elend“ oder „miserabel“ lässt sich von dem Nomen „der Sarg“ (coffin) ableiten. Die Vorstellung ist, sich so schlecht zu fühlen, als läge man schon im Sarg.
Warum schaust du so sarg drein? Ist etwas passiert?
„gut“ und „sarg“ können theoretisch Gegenteile sein, wenn „sarg“ im Sinn von „schlecht“, „elend“ oder „miserabel“ verwendet wird. „gut“ ist ein ganz normales und sehr häufiges Wort für etwas Positives. „sarg“ ist dagegen schweizerisch, umgangssprachlich und sehr selten. Viele Deutschlernende werden dieses Wort kaum brauchen. Im normalen Alltag ist für den Gegensatz zu „gut“ fast immer „schlecht“ oder je nach Situation „mies“ natürlicher.

Nach dem Spiel war die Stimmung im Team sarg.
Ihr seid vor der Reise gut vorbereitet.