
der Schmarotzer
Eine Person, die auf Kosten anderer lebt, deren Gutmütigkeit oder Ressourcen ausnutzt, ohne eine eigene Leistung zu erbringen.
Er wohnt seit Monaten mietfrei bei seinen Freunden – ein echter Schmarotzer.
Schmarotzer
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Eine Person, die auf Kosten anderer lebt, deren Gutmütigkeit oder Ressourcen ausnutzt, ohne eine eigene Leistung zu erbringen.
Er wohnt seit Monaten mietfrei bei seinen Freunden – ein echter Schmarotzer.

In der Biologie ein Lebewesen, das auf oder in einem anderen Organismus (dem Wirt) lebt und sich von ihm ernährt, was dem Wirt schadet.
Die Mistel ist ein Schmarotzer, der auf Bäumen wächst und ihnen Nährstoffe entzieht.
Das Nomen „der Schmarotzer“ leitet sich vom Verb „schmarotzen“ ab. Dieses Verb beschreibt die Handlung, auf Kosten anderer zu leben.
Er hat jahrelang bei seinen Eltern geschmarotzt.
Wenn das Wort für eine Person verwendet wird, ist es eine starke Beleidigung. Es drückt Verachtung für jemanden aus, der als faul und ausnutzend angesehen wird.
Nenn mich nicht einen Schmarotzer, ich suche aktiv nach Arbeit!
Im Zusammenhang mit Personen wird „Schmarotzer“ oft mit der Wendung „auf Kosten anderer leben“ verbunden oder durch Adjektive wie „faul“ oder „echt“ verstärkt.
Sie hat ihn als faulen Schmarotzer bezeichnet, weil er nie im Haushalt hilft.
In der Biologie ist „Schmarotzer“ ein neutraler Fachbegriff. Man erkennt diese Bedeutung am Kontext, wenn es um Tiere, Pflanzen oder einen „Wirt“ geht.
Der Bandwurm ist ein Schmarotzer, der im Darm seines Wirtes lebt.
Beide Wörter bezeichnen abwertend eine Person, die auf Kosten anderer lebt. „Drohne“ hebt zusätzlich hervor, dass die Person untätig und faul ist, während „Schmarotzer“ stärker das Ausnutzen der Gutmütigkeit oder Ressourcen anderer betont. Je nach Schwerpunkt passt daher das eine oder das andere Wort besser.

Sein Freund war ein Schmarotzer, der ständig ihre Hilfsbereitschaft ausnutzte.
Alle nannten ihn eine Drohne, weil er nichts arbeitete und von seiner Familie lebte.