
schneien
Das Fallen von Schnee aus den Wolken. Es wird meist unpersönlich mit „es“ verwendet.
Morgen soll es den ganzen Tag schneien.
schneien – schneite – hat geschneit
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Das Fallen von Schnee aus den Wolken. Es wird meist unpersönlich mit „es“ verwendet.
Morgen soll es den ganzen Tag schneien.

Umgangssprachlich und figurativ für das unerwartete und plötzliche Eintreffen von etwas, oft in großer Menge. Meist für Personen oder Post/Rechnungen verwendet.
Am Wochenende ist uns unerwartet Besuch ins Haus geschneit.
| ich | schneie |
|---|---|
| du | schneist |
| er/sie/es | schneit |
| wir | schneien |
| ihr | schneit |
| sie | schneien |
| ich | schneite |
|---|---|
| du | schneitest |
| er/sie/es | schneite |
| wir | schneiten |
| ihr | schneitet |
| sie | schneiten |
| ich | habe geschneit |
|---|---|
| du | hast geschneit |
| er/sie/es | hat geschneit |
| wir | haben geschneit |
| ihr | habt geschneit |
| sie | haben geschneit |
| du | schnei! schneie! |
|---|---|
| ihr | schneit! |
| Sie | schneien Sie! |
| ich | hatte geschneit |
|---|---|
| du | hattest geschneit |
| er/sie/es | hatte geschneit |
| wir | hatten geschneit |
| ihr | hattet geschneit |
| sie | hatten geschneit |
| ich | werde schneien |
|---|---|
| du | wirst schneien |
| er/sie/es | wird schneien |
| wir | werden schneien |
| ihr | werdet schneien |
| sie | werden schneien |
| ich | schneie |
|---|---|
| du | schneiest |
| er/sie/es | schneie |
| wir | schneien |
| ihr | schneiet |
| sie | schneien |
Für die indirekte Rede.
| ich | schneite |
|---|---|
| du | schneitest |
| er/sie/es | schneite |
| wir | schneiten |
| ihr | schneitet |
| sie | schneiten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | schneien |
|---|---|
| mit zu | zu schneien |
| Partizip I | schneiend |
| Partizip II | geschneit |
Das Verb „schneien“ gehört zur Wortfamilie von „der Schnee“. Wenn man das Nomen kennt, kann man sich die Bedeutung des Verbs leicht erschließen.
Die Kinder hoffen, dass es an Weihnachten schneit.
In der wörtlichen Bedeutung „Schnee fällt“ wird „schneien“ fast immer als unpersönliches Verb mit dem Pronomen „es“ als Subjekt verwendet. Man sagt nicht „Der Himmel schneit“, sondern „Es schneit“.
Als wir aufwachten, hatte es die ganze Nacht geschneit.
Es fängt an zu schneien!
Die übertragene Bedeutung ist umgangssprachlich. Sie wird oft mit der trennbaren Vorsilbe „herein-“ als „hereinschneien“ verwendet, um ein spontanes, unangekündigtes Erscheinen zu beschreiben.
Gestern Abend sind plötzlich meine Nachbarn zum Kartenspielen hereingeschneit.
Nach der Ankündigung des Angebots schneiten die Bestellungen nur so herein.