schneien
Das Fallen von Schnee aus den Wolken. Es wird meist unpersönlich mit „es“ verwendet.
Morgen soll es den ganzen Tag schneien.

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Das Fallen von Schnee aus den Wolken. Es wird meist unpersönlich mit „es“ verwendet.
Morgen soll es den ganzen Tag schneien.

Das Verb „schneien“ gehört zur Wortfamilie von „der Schnee“. Wenn man das Nomen kennt, kann man sich die Bedeutung des Verbs leicht erschließen.
Die Kinder hoffen, dass es an Weihnachten schneit.
In der wörtlichen Bedeutung „Schnee fällt“ wird „schneien“ fast immer als unpersönliches Verb mit dem Pronomen „es“ als Subjekt verwendet. Man sagt nicht „Der Himmel schneit“, sondern „Es schneit“.
Als wir aufwachten, hatte es die ganze Nacht geschneit.
Die übertragene Bedeutung ist umgangssprachlich. Sie wird oft mit der trennbaren Vorsilbe „herein-“ als „hereinschneien“ verwendet, um ein spontanes, unangekündigtes Erscheinen zu beschreiben.
Gestern Abend sind plötzlich meine Nachbarn zum Kartenspielen hereingeschneit.
„ankommen“ und „schneien“ können beide mit dem Eintreffen von etwas zu tun haben. „ankommen“ ist neutral und sagt einfach, dass jemand oder etwas einen Zielort erreicht. „schneien“ benutzt man in dieser Bedeutung umgangssprachlich und bildlich. Es klingt oft so, als kämen Personen, Briefe oder Rechnungen plötzlich oder in großer Menge. Die Verwechslung ist möglich, weil beide ein Eintreffen beschreiben können. Für normale Ankunft sagt man „ankommen“. „schneien“ passt nur in lockeren, bildlichen Situationen.

Nach dem Urlaub schneiten plötzlich mehrere Rechnungen ins Haus.
Der Zug kommt heute zehn Minuten später am Bahnhof an.