
schmackhaft
Gut schmeckend; wohlschmeckend und appetitlich.
Die Köchin hat uns ein sehr schmackhaftes Essen zubereitet.
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Gut schmeckend; wohlschmeckend und appetitlich.
Die Köchin hat uns ein sehr schmackhaftes Essen zubereitet.

In einer festen Wendung, die bedeutet, jemandem eine Idee, einen Vorschlag oder eine Aufgabe so darzustellen, dass die Person sie attraktiv und erstrebenswert findet.
Der Chef versuchte, uns die Überstunden mit einem Bonus schmackhaft zu machen.
Das Wort setzt sich zusammen aus dem Stamm „Schmack-“ (von „schmecken“) und der Endung „-haft“. Die Endung „-haft“ bildet Adjektive und bedeutet „die Eigenschaft von etwas habend“, also wörtlich „die Eigenschaft von Geschmack habend“.
Die Suppe war einfach, aber sehr schmackhaft.
Die übertragene Bedeutung existiert nur in der festen Wendung „jemandem etwas schmackhaft machen“. Die Person steht dabei im Dativ („jemandem“) und die Sache im Akkusativ („etwas“).
Er versuchte, mir die neue Arbeitsstelle schmackhaft zu machen.
In seiner wörtlichen Bedeutung beschreibt „schmackhaft“ ausschließlich Essen und Trinken. Es ist ein etwas gehobeneres Wort und wird oft in Speisekarten, Rezepten oder Restaurantkritiken verwendet.
Auf der Speisekarte standen viele schmackhafte Gerichte.
Lecker und schmackhaft bezeichnen beide Essen, das gut schmeckt. Lecker wirkt alltäglicher, persönlicher und eher umgangssprachlich. Schmackhaft klingt sachlicher und neutraler; es passt daher oft besser zu einer nüchternen Beschreibung eines Gerichts.

Auf der Speisekarte wird dieselbe Suppe als schmackhaft beschrieben.
Die Suppe ist richtig lecker, sagt Paul nach dem ersten Löffel.