
schnüren
Etwas mit einem Schnürsenkel, einer Schnur oder einem Band festziehen und zubinden, insbesondere Schuhe oder Stiefel.
Vergiss nicht, deine Wanderschuhe fest zu schnüren.
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Etwas mit einem Schnürsenkel, einer Schnur oder einem Band festziehen und zubinden, insbesondere Schuhe oder Stiefel.
Vergiss nicht, deine Wanderschuhe fest zu schnüren.

Ein Paket, einen Beutel oder ein Bündel mit einer Schnur umwickeln und festbinden.
Sie schnürte ein Päckchen für ihre Freundin.

Ein Gefühl der Angst, Beklemmung oder Trauer verursachen, das sich körperlich wie eine Verengung des Halses anfühlt.
Die Angst vor der Prüfung schien ihm die Kehle zuzuschnüren.
Das Verb „schnüren“ leitet sich direkt vom Nomen „die Schnur“ ab. Es beschreibt die Handlung, etwas mit einer Schnur oder einem schnurähnlichen Band festzumachen.
Kannst du mir helfen, das Paket mit einer Schnur zu schnüren?
In dieser Bedeutung wird „schnüren“ fast immer in Bezug auf Schuhe, Stiefel oder Kleidung verwendet. Typische Objekte sind „die Schuhe“, „die Stiefel“ oder „das Mieder“.
Er setzte sich auf die Bank, um seine Laufschuhe zu schnüren.
Wenn es um das Verpacken geht, wird „schnüren“ oft mit Objekten wie „ein Paket“, „ein Päckchen“ oder „ein Bündel“ kombiniert.
Früher hat man Pakete oft mit Paketschnur geschnürt.
In der Redewendung „jemandem die Kehle zuschnüren“ steht die Person, die das Gefühl hat, im Dativ. Das, was das Gefühl auslöst (z.B. die Angst), ist das Subjekt des Satzes. Oft wird hier das trennbare Verb „zuschnüren“ verwendet.
Die Traurigkeit schnürte ihr die Kehle zu.
Bei Schuhen können binden und schnüren beide passen. Binden betont besonders den Knoten oder die Schleife der Schnürsenkel. Schnüren umfasst stärker das Festziehen und Zubinden des Schuhs mit den Schnürsenkeln.

Sie schnürt ihre Wanderschuhe vor dem langen Weg fest.
Sie bindet ihre Schnürsenkel zu einer festen Schleife.