schonmal
Umgangssprachliche, zusammengeschriebene Form von „schon mal“. Fragt danach oder stellt fest, ob etwas bereits zu einem früheren Zeitpunkt geschehen ist.
Warst du schonmal in Paris?

Loading your saved state.
Umgangssprachliche, zusammengeschriebene Form von „schon mal“. Fragt danach oder stellt fest, ob etwas bereits zu einem früheren Zeitpunkt geschehen ist.
Warst du schonmal in Paris?

„Schonmal“ ist die in der Umgangssprache und in informeller schriftlicher Kommunikation (z.B. Chats) verbreitete Zusammenschreibung. Die standardsprachlich korrekte Schreibweise ist immer getrennt: „schon mal“.
Hast du das schon mal probiert?
Die Bedeutung lässt sich am Kontext erkennen. Steht „schon mal“ in einer Frage im Perfekt, geht es um eine frühere Erfahrung („ever“). In einer Aufforderung oder einem Vorschlag bedeutet es „zunächst“ oder „als ersten Schritt“ („for now“).
Wart ihr schon mal am Meer? (frühere Erfahrung)
In der Bedeutung „bereits früher“ wird „schon mal“ sehr häufig in Fragen mit dem Perfekt verwendet, um nach allgemeinen Lebenserfahrungen zu fragen. Die typische Satzstruktur ist: „Hast/Bist du schon mal ... [Partizip II]?“
Hast du schon mal Sushi selbst gemacht?
In der Bedeutung „einstweilen“ oder „zunächst“ leitet „schon mal“ eine vorläufige Handlung ein. Es steht oft in Aufforderungen (Imperativ) oder Vorschlägen.
Fang du schonmal mit dem Kochen an, ich komme gleich nach.
„schon“ und „schonmal“ hängen beide mit etwas zusammen, das bereits passiert ist oder vorab passiert. „schon“ ist die normale Form und bedeutet oft „bereits“. „schonmal“ ist umgangssprachlich für „schon mal“. Es fragt oft nach einer früheren Erfahrung oder bedeutet, dass man etwas zuerst oder vorläufig macht. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil „schonmal“ mit „schon“ beginnt. Wichtig ist: „schon“ kann allein stehen, aber „schonmal“ klingt mündlich und passt nicht in jede Bedeutung von „schon“.

Wir bereiten schonmal die Werkzeuge vor, damit morgen alles schneller geht.
Die Kundin hat die Rechnung schon bezahlt.